Donnerstag, 2. Dezember 2010

Hühnerkraftsuppe

Hallo zusammen,

wie schon im letzten Eintrag erwähnt, habe ich natürlich auch während der letzten Wochen viel zu Hause gekocht. Da ich aber nicht dazu gekommen bin, die Rezepte online zu stellen, habe ich ein kleines "Rezeptnotizbuch" angefangen, damit auch ja nichts verloren geht...;-)

Sowohl die alten Chinesen, als auch unsere Großeltern haben es ja schon immer gewußt. Eine klare Hühnersuppe bei jeder Art von körperlicher Schwächung wirkt Wunder! Und da uns nach der Geburt  eine liebe Freundin eben eine solche Hühnersuppe vorbei gebracht hat und sie uns so gut geschmeckt hat, habe ich die Freundin gleich um das Rezept gebeten und mich daran gemach, die Suppe mal auszuprobieren.

Vielen Dank also liebe Kathi für die Suppe. Dieses Rezept ist von dir und dieser Eintrag für dich!

Hier also das Rezept zu Kathis...

Hühnerkraftsuppe

Was Ihr braucht...
800g  Hühnerflügel und Hühnerschenkel
2 große gelbe Rüben
2 große Karotten
4 Petersilwurzeln
2 EL Bio Hühnerbrühe (z.B. von Alnatura)
1 HV Petersil
3 L Wasser
Salz

Ergibt ca. 6 Portionen und dauert 4 Stunden bei einem Arbeitsaufwand von 20 Minuten.

Und so gehts...
Rüben, Karotten und Petersilwurzeln waschen und schälen. Wasser aufkochen lassen und die geschälten Rüben, Karotten, Petersilwurzeln, den Petersil, die Hühnerflügel und Hühnerschenkel in das Wasser geben. Einmal aufkochen lassen und dann für 4 Stunden bei mittlerer Hitze leicht wallend köcheln lassen. Eine halbe Stunde vor Ende der Kochzeit das Suppengewürz beigeben. Nach persönlichem Geschmack noch etwas Salz hinzufügen.

Nach Ende der Kochzeit die Suppe abgiessen. Normalerweise würde ich die Suppe durch ein Küchen- oder Melamintuch giessen, da aber Hühnersuppe im Allgemeinen nicht so fett ist wie zum Beispiel Rindsuppe und im Speziellen bei einer Kraftsuppe ja durchaus ein wenig Fett dabei sein darf, habe ich in diesem Fall darauf verzichtet.

Zu guter Letzt noch die gekochten Hühnerschenkel und die Hühnerflügel
auslösen, die Rüben und die Karotten in Scheiben schneiden und alles als Suppeneinlage servieren. Meine Frau hatte allerdings zusätzlich noch Lust auf Griesknödel, daher das Knödel am Foto....;-)

Wie schon erwähnt hat es uns super geschmeckt und auch sehr gut getan und daher wird diese Suppe bei uns in Zukunft sicherlich noch öfters auf den Tisch kommen.

Viel Spaß also beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene 

Kommentare:

  1. die suppe kenn ich auch...die ist super! :) hab ich auch mal von kathi bekommen
    liebe Grüße
    Katharina

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  2. Ja, die liebe Kathi, weiß halt was wichtig ist :-)...ich find ja bei einer Geburt sollten prinzipiell alle Erstbesucher verpflichtet sein Essen für die Familie mitbringen...;-)

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  3. hey bene. super schöner blog!
    etwas, das ich in kärnten kenne und lieben gelernt habe ist sternanis - der in der rind- oder hühnersuppe gibt dem ganzen noch mehr kraft. sternanis ist ja auch ein bewährtes mittel zur vorbeugung von erkältungen...in diesem sinne - hoffe ich auch heuer auf ein leckeres weihnachtsgeschenk:) herzlich simone

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  4. hey Simone, danke für das kompliment und deinen tipp. das mit dem sternanis muss ich jedoch noch mal mit einer kleinen menge suppe testen. ist ja doch ein recht intensiver und etwas ungeewöhnlicher geschmack...;-)

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