Donnerstag, 11. März 2010

Rindsuppe - die einzig Wahre und Echte

Meine Lieben,

nachdem dieser Post die allermeisten und vor allem kritischsten Kommentar hervor gerufen hat, möchte ich ein für alle Mal klar stellen. 

DIESES REZEPT IST NICHT MEHR GÜLTIG!!!
(Auch ich lerne dazu...)

Wer eine schnelle Rindssuppe ähnlich dieser machen möchte, findet das Rezept dazu hier...

Und wer es gerne traditioneller, sprich ohne Rindssuppenwürfel und Schnellkochtopf haben möchte, findet ein Rezept dazu hier...

Den ursprünglichen Post lasse ich jedoch online, da ich sonst auch die Kommentare löschen würde und nicht möchte, dass es dann heißt ich würde kritische Kommentare entfernen...;-)

Bis denne,

Bene

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Hallo zusammen,

bei den Schinkenfleckerln habe ich mich noch darüber lustig gemacht.
Die einzigen Wahren und Echten...;-)

Doch nun ist es so weit. Ich stelle nun auch einmal diesen Anspruch. Und zwar für meine Rindssuppe. Ich weiß, ich weiß, die Plachuttas, Lafers und Maiers dieser Welt werden mich dafür mit Missachtung strafen, aber was soll ich machen. Es stimmt einfach...

Und darüber hinaus finde ich Rindsuppe kochen einfach genial, weil sich die Suppe de facto von selbst kocht.

Hier also meine

Rindsuppe - die einzig Wahre und Echte

Was Ihr braucht:
1/2 Kilo Rindsuppenknochen
1 Bund Suppengrün
4 Rindsuppenwürfel
4 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel mit Schale
Einen Schuss Sherry
Salz
Pfeffer
Suppenbeilage nach Wahl
Schnittlauch

Ergibt ca. 3 1/2 Liter Suppe.

Und so gehts...
2 Liter Wasser, Rindsuppenkochen, Suppengrün (Karotten und Rüben vorher schälen), Zwiebel mit Schale, geschälte Knoblauchzehe, Lorbeerblätter und 2 Rindsuppenwürfel in einen Schnellkochtopf geben und erhitzen. Wenn der Topf den maximalen Druck erreicht hat, 15 Minuten lang kochen lassen.

Danach Suppe abgiessen, Karotten und Rüben aus dem Suppenresten herausnehmen und kalt stellen. Weitere 2 Liter Wasser, 2 Rindssuppenwürfel und ein Stamperl Sherry dazu, nach Geschmach salzen und pfeffern und mindestens 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Ideal ist eine Stunde.

Beilage, geschnittene Karotten und Rüben, sowie Schnittlauch erst am Teller zur Suppe geben.

Eine interessante Variante habe ich auch mal bei Tim Mälzer gesehen. Er läßt einfach noch ein Stück Rauchspeck (ca. 250 g)
eine Stunde lang mitköcheln. Das verleiht der Suppe dann eine wunderbar rauchige Note. Ich mag das, meine Frau nicht so sehr..;-)
Als Suppenbeilage empfehle ich Leberknödel, gebe aber an dieser Stelle zu, dass ich die aus Zeitgründen nicht selbst mache. Die von Tann (erhältlich bei Spar) sind meiner Meinung nach die Besten.
Also viel Spaß beim ausprobieren, geniessen und ab sofortigem vergleichen mit jeder Rindsuppe, die Ihr in einem Restaurant bestellt!
Bis denne,
Bene

Kommentare:

  1. Hey,
    ich mach die Suppe eher als slow-cooking, da ich Schnellkochtöpfe nicht hab und nicht mag, sonst gehts aber genauso...
    Tipp von mir: selbstgemachte Grießnockerl...
    für etwa 3-4 Portionen 1 Ei und etwa halb soviel Butter, wie Grieß (also etwa 20g, Butter, 40g Grieß), Ei und Butter schaumig rühren, mit Salz würzen, Grieß einrühren, Muskat dazu, 15 Minuten rasten lassen (Grieß wird weicher), mit 2 nassen Löffeln oder Händen Nockerl formen, am besten alle gleichzeitig in die heiße Suppe geben, 3 Minuten kochen lassen, wer sie besonder gut will dann herausnehmen, kalt abschrecken, dann noch 10 Minuten ziehen lassen, lg, Danny

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  2. Ja, ja, ja, aber slow-cooking mit kleinem Kind nicht immer so einfach. Da muss man manchmal Kompromisse machen und dafür effizient sein...;-)
    Griesnockerl werden übrigens ein klassisches "Sonntagvormittagsprojekt". Und dann Leberknödel. Und dann Leberpastete. Und dann...;-)
    Bis denne,
    Bene

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  3. "die einzig und wahre Rindssuppe"...und dann 4 Suppenwüfel dazugeben...das is ja keine kunst!

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  4. Lieber Anonym, wo du Recht hast, hast du Recht...Es ist keine Kunst mit Rindsuppenwürfeln zu arbeiten, aber auch keine Schande. Und auch einen Schnellkochtopf zu verwenden, darf hinterfragt werden. Aber manchmal soll es eben schnell gehen. Und ein Rezept für Rindssuppe ohne Schnellkochtopf und Suppenwürfel findest du ja auch bei meinem Mageren Meisel...LG, Bene

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  5. Doch es ist eine Schande mit Suppenwürfel zu kochen.

    Man braucht sie einfach nicht. Und in die Rindssuppe Suppenwürfel zu geben ist das letzte.

    (Ich könnte es noch bei Saucen verstehen falls man gerade keinen Fond eingefroren hat.)

    Ich bin übrigens ein anderer Anonym

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  6. Hallo anderer Anonym,

    kein Grund zur Aufregung.

    Bei genauer Durchsicht meines Blogs hättest du gesehen, dass ich das schon korrigiert habe und eine schnelle Variante mit Rindssuppenwürfeln und Schnellkochtopf und eine tradionelle Variante in meinen Blog aufgenommen habe.

    Danke jedoch nochmal für den Hinweis. Als Reaktion darauf, habe ich nun auch ausdrücklich in meinem ursprünglichen Post auf die beiden neuen Varianten hingewiesen.

    Du siehst also, kommentieren lohnt sich auf bensopenkitchen...

    LG, Bene

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