Meine Lieben,
also zuerst muss ich mich wieder einmal dafür entschuldigen jetzt schon länger nichts mehr gepostet zu haben. Aber in den letzten 3 Wochen haben wir es krankheitsbedingt nicht geschafft beide Kinder auch nur einen Tag gleichzeitig im Kindergarten zu haben. Und was das heißt ist klar. Ich muss noch mehr kochen als normaler Weise und habe dafür noch weniger Zeit für irgendetwas.
So nun aber genug gejammert! Hier kommt endlich das nächste Rezept.
Auf Grund der teilweise amerikanischen Abstammung meiner Familie ist Halloween bei uns zu Hause natürlich auch ein Thema. Zwar nicht so ein großes wie in den Staaten, aber meine Kinder haben rund um Halloween immer ihren Spaß. Um ehrlich zu sein, hängt das aber nur in geringem Maße mit dem Fest zusammen...
Mein kleiner Zwerg zum Beispiel ist hauptsächlich von der Kerze im selbst geschnitzen Kürbis fasziniert. Ich sage nur "Heiss...Feuer...Löschen?". Na das wird was werden zu Weihnachten...;-)
Meine große Maus hingegen, wollte sich die ganze Woche nur als Prinzessin verkleiden und hat überhaupt kein Verständnis dafür, warum man sich als zum Beispiel als Hexe verkleiden will, weil "eine Hexe ist ja nicht schön"...;-)
Und natürlich versuche ich jedes Jahr genau an Halloween, etwas mit Kürbis auf den Tisch zu stellen. Letztes Jahr gab es die wunderbare Schmorkürbissuppe und dieses Jahr habe ich mich einmal am ganz klassischen amerikanischen Pumpkin Pie versucht. Und obwohl backen ja bekanntlicher Weise nicht ganz so ganz meine Stärke ist, ist dieser Pie so gut geworden, dass ich ihn gleich diese Woche noch einmal gemacht habe.
Hier also mein Rezept zum klassischen...
Pumpkin Pie
Was Ihr braucht...
700 g Kürbis
120 g Zucker
2 El Ahornsirup
1 Mürbteig
1 Packung Frischkäse natur
1 TL gemahlener Zimt
1 TL geriebener Ingwer oder
ganz wenig frischen Ingwer
Etwas Muskatnuss
3 Eier
Margarine
Ergibt je nach Springform einen Pie von ca. 26 cm Durchmesser und dauert 60 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 20 Minuten.
Und so gehts...
Etwas Wasser in einem großen Topg mit Gareinsatz erhitzen. Während dessen den Kürbis schälen, entkernen, in grobe Stücke schneiden und diese dann 10 Minuten weich garen.
In der Zwischenzeit in einer großen Schüssel den Zucker, die Eier, den Ahornsirup und den Frischkäse vermischen und die Gewürze dazu geben. Wenn ihr frischen Ingwer verwendet, bitte wirklich nur ganz wenig dazu reiben. Dann den Mürbteig mit einem Nudelholz so ausrollen, dass er den Boden einer Springform bedeckt und Ihr ungefähr noch 2 cm Rand an den Seiten habt.
Als nächstes die weichen Kürbisstücke mit einem Mixer oder Mixstab fein pürieren und mit der Frischkäsemischung vermischen. Das macht bei mir die Küchenmaschine, es geht aber natürlich auch händisch mit einem Schneebesen. Schreckt euch übrigens nicht, wenn die Füllung noch sehr flüssig ist. Das soll so sein, die Füllung stockt beim Backen.
Dann die Springform mit der Margarine einfetten, den Mürbteig in die Springform geben, den Rand hochstreichen und mit der Kürbismischung befülllen. Sollte euer Teigrand noch etwas über die Füllung stehen, einfach gleichmäßig mit den Fingern nach unten drücken bis der Rand ungefähr so hoch wie die Füllung ist.
Und schon gehts ab ins Backrohr. 40 Minuten bei 180 Grad Umluft. Der Pie ist fertig, wenn ihr mit einem Stäbchen oder einer Gabel in die Mitte stechen könnt und keine Füllung beim Rausziehen haften bleibt. 5 Minuten abkühlen lassen, den Rand der Springform entfernen und geniessen.
Ich habe einmal einen Butternusskürbis und einmal einen Hokkaido verwendet. Der Butternusskürbis schmeckt etwa feiner und der Hokkaido gibt dem Pie eine etwas erdigere Note.
Den Mürbteig habe ich übrigens um Zeit zu sparen schon fertig gekauft. Wer ihn selber machen will, findet beim Chefkoch haufenweise Rezepte dazu...;-)
In diesem Sinne wünsche ich euch wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und Geniessen.
Bis denne,
Bene
Rezepte und Tipps für alle die gerne schnell aber trotzdem gut kochen!
Posts mit dem Label Desserts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Desserts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 8. November 2012
Mittwoch, 1. August 2012
Marillen mit Ricotta und Minzhonig
Meine Lieben,
irgendwie steh ich im Sommer voll auf Steinobst!
Egal ob Nekarinen, Pfirsiche, Marillen, Pflaumen oder Ringlotten. Es gibt kaum etwas Erfrischenderes, wenn es heiß ist. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich hier nun gleich das zweite Rezept hintereinander mit Steinobst poste.
Das Rezept selbst stammt übrigens aus der Juli Ausgabe der Zeitschrift "Essen & Trinken für jeden Tag" und läuft unter der Kategorie "Für Faule". Wenn aber Essen für Faule so gut schmeckt wie dieses Dessert, dann bin ich gerne faul. Und dann solltet Ihr das auch ruhig mal sein dürfen...;-)
Hier also das Rezept zu...
Marillen mit Ricotta und Minzhonig
Was Ihr braucht...
6 große reife Marillen
200 g Ricotta (z.B. von Galbani)
6 EL Honig
1 Handvoll Minze
Ergibt 2 Portionen und dauert 10 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.
Und so gehts...
Den Ricotta mit einer Gabel in einer Schüssel glatt rühren. Die Minzeblätter klein hacken und mit dem Honig verrühren. Dann die Marillen waschen, halbieren und jeweils die Hälfte in einer Schüssel oder auf einem Teller anrichten. Den Ricotta auf den Marillen verteilen und mit dem Minzhonig beträufeln.
Und wer, so wie ich ein bisschen auf seinen Blutzucker aufpassen muss, kann statt Honig natürlich auch Agavensirup verwenden. So oder so, es schmeckt einfach nur grandios!
Und apropos grandios. Die "grandiosen" ;-) Top 10 des AMA Foodblog Awards stehen seit heute fest. Dass bensopenkitchen nicht dabei ist kann ich zwar noch verwinden. Dass es aber nicht einmal der von mir favorisierte Blog thx4cooking in die Top 10 geschafft hat, hat mich dann schon sehr überrascht und zeigt wie unterscheidlich die Geschmäcker sind.
Nichts desto trotz war und ist der Foodblog Award eine spannende Sache, durch ich viele neue Blogs kennen gelernt habe und durch den hoffentlich auch ein paar neue Leser zu bensopenkitchen gestossen sind.
Allen neuen und natürlich allen alten Lesern wünsche an dieser Stelle wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und Geniessen!
Bis denne,
Bene
Kategorie
10 Minuten,
Desserts
Freitag, 27. April 2012
Becherkuchen mit Mohn (oder Schoko)
ich gebe zu ich habe quasi eine Achillesferse in der Küche. Und das ist das Backen.
Eine Erklärung dafür gibt es auch. Als ich noch zu Hause bei meinen Eltern gewohnt habe, hat immer Schwester immer ganz wunderbar gebacken. Und nun bei mir zu Hause tut das meine Frau. Und die Schwiegerfamilie sowieso fast alles professionelle Zuckerbäcker. Also Position quasi immer besetzt und daher keine Notwendigkeit selbst zu backen, weil eben gut versorgt.
Und dann wäre da noch die Sache mit den Rezepten. Ich kann mich einfach nicht an Rezepte halten. Das mag entweder daran liegen, dass ich ein Mann bin, denn die können sich angeblich niemals an Gebrauchsanweisungen oder Rezepte halten. Oder aber daran, dass ich sehr spontan und intuitiv koche. Und das ist schon mal ganz prinzipiell keine gute Grundlage fürs Backen...;-)
Aber manchmal überkommt es mich dann doch.
Allerdings mit durchaus gemischten Ergebnissen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Verkoster. Ihr hattet es manchmal nicht leicht
Wenn aber dann einmal ein Kuchen so gut ankommt wie dieser, dann traue ich mich auch euch den zu präsentieren.
Die Idee zu dem Rezept lieferte wieder einmal der Chefkoch. Wider besseren Wissen habe ich aber natürlich ein bisschen an den Zutaten und Mengen herum getüfftelt...;-)
Hier also mein
Becherkuchen mit Mohn (oder Schoko)
Was Ihr braucht...
3 Eier
1 Becher Zucker
1 Becher Vollkorn Weizenmehl
1 Becher Sauerrahm
1 Becher Mohn
½ Becher Öl
1 Becher Walnüsse, gerieben
1 Packung Backpulver
1 EL Agavensirup
Etwas Margarine zum Einfetten
Ergibt einen Kuchen für 6 Personen und dauert 50 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.
Die Maßeinheit Becher bezieht sich übrigens immer auf einen Sauerrahmbecher.
Und so gehts...
Die Eier mit dem Zucker in einer Küchenmaschiene sehr schaumig rühren.
Die restlichen Zutaten nach und nach hinzufügen und immer weiter rühren.
Die Masse
dann in eine mit Margarine gefettete Silikon Guglhupf-Form
einfüllen und bei 180°C Umluft für 35-40 Minuten auf der mittleren Stufe backen. Solltet Ihr keine Silikonform haben, bitte die Form auch noch mehlen.
Und wenn Ihr statt einem Mohnkuchen lieber einen klassischen Schokokuchen haben wollt, einfach den Mohn durch einen Becher ungesüssten Kakao z.B. von Bensdorp ersetzen. Wenn Ihr Instantkakao verwendet, würde ich vorschlagen etwa nur die halbe Menge Zucker zu verwenden und den Agavensirup wegzulassen. Außer natürlich ihr wollt es richtig süß haben...;-)
In diesem Sinne wünsche ich euch wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und Geniessen.
Bis denne,
Bene
Kategorie
10 Minuten,
Desserts
Freitag, 26. August 2011
Muffins für Groß und Klein
ok, ok, ok, es ist heiß da draussen und zwar sehr heiß und wer denkt da ans Muffins backen. Ich natürlich und das hat mehrere Gründe...
1.) Wenn Ihr so wie ich momentan täglich und unfreiwilliger Weise um ca. 6.00 Uhr aufstehten müsst, dann bleiben zumindest 2 Stunden am Tag zum Kochen oder Backen, in denen es noch nicht so heiß ist...;-)
2.) Die Guerilla Bakery weilt momentan gerade in Dänemark, also muss ich selbst für Ersatz sorgen und
3.) hat meine Frau schon vor längerer Zeit ein großartiges und vorallem super einfaches Muffins Grundrezept im Internet entdeckt, das wir bereits ausgiebigst und mit großem Erfolg bei Groß und Klein getestet haben.
Das Grundrezept stammt übrigens aus dem äußerst empfehlenwerten Blog Abenteuer Erziehung von Vera Rosenauer. Schaut mal vorbei, hier gibt es wirklich Wissenswertes rund um die Themen Erziehung, Eltern & Kinder.
Nun aber zum Rezept zu den
Muffins für Groß und Klein
Was Ihr braucht...
125 g glattes Mehl
125 g Vollkornmehl
1 Packung Backpulver
100 g Zucker
1 Packung Backpulver
100 g Zucker
25 g Agavensirup
1 Ei (wer das nicht verträgt - 2 EL Apfelmus)
250 g Buttermilch, Joghurt oder Milch
1/8 Liter Pflanzenöl
1 Ei (wer das nicht verträgt - 2 EL Apfelmus)
250 g Buttermilch, Joghurt oder Milch
1/8 Liter Pflanzenöl
Ergibt 12-15 Muffins und dauert ca. 35 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.
Und so gehts...
Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen und das Mehl mit dem Backpulver vermischen.
Dann die Flüssigen Zutaten mit dem Zucker und dem Ei mit dem Schneebesen verrühren und das Mehl unterrühren. In die Förmchen füllen und für 25 Minuten ab ins Backrohr.
Dieses Grundrezept kann mit allem variiert werden, was der Küchenkasten hergibt - hier einige erprobte Varianten:
Dieses Grundrezept kann mit allem variiert werden, was der Küchenkasten hergibt - hier einige erprobte Varianten:
Heidelbeeren, Himbeeren, Schokobruch, Nüsse & Ahornsirup (statt Agavensirup), Smarties (für Kinderparties ein Renner), Toffifee (jeweils ein Stück vor dem Backen in jeden Muffin stecken).
Meine kleine Maus (inzwischen fast 3 Jahre und gar nicht mehr so klein...) ist bei diesem Rezept eigentlich für fast alles zuständig bis auf das Einfüllen in Muffinsformen. Hauptsächlich mischt sie aber alle Zutaten zusammen und verrührt sie dann mit Ihrem eigens dafür gekauften Mini Schneebesen....;-)
Auf meinen Foto habe ich die Muffins mit heidelbeeren für die Geburtstagsparty zum 3. Geburtstag meine kleinen Maus gemacht
Und apropos Abenteuer Erziehung.
Da ich jetzt dann im September und Oktober in Karenz gehe, wundert euch nicht, wenn die nächsten Rezepte dann noch kindertauglicher sein sollten, als es die bisherigen sowieso schon waren. Man lernt eben aus und wächst mit neuen Erfahrungen...;-)
Bis denne,
Bene
Kategorie
10 Minuten,
Desserts
Mittwoch, 23. März 2011
Rote Rüben Muffins
seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen, aber zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich krank war. Nichts Tragisches zum Glück, aber nach Kochen und Bloggen hab ich mich halt dann doch nicht gefühlt letzte Woche...
Und aus diesem Grund gibt es jetzt an dieser Stelle eine Premiere. Meine Frau hat nämlich so unfassbar gute Rote Rüben Muffins für uns gemacht, dass ich beschlossen habe einal eines Ihrer Rezepte hier zu präsentieren.
Das Rezept stammt übrigens wieder einmal aus dem Rezept Beiblatt zu unserem Biokistl und auch meine Frau ändert, so wie ich, gerne Rezept nach unserem Geschmack ab. In diesem Fall hat sie statt 150 g Rohrzucker einfach nur 100 g Rohrzucker und 20 ml Agavensirup, sowie Vollkorn Weizenmehl statt "normalem" Mehl verwendet.
Das Rezept stammt übrigens wieder einmal aus dem Rezept Beiblatt zu unserem Biokistl und auch meine Frau ändert, so wie ich, gerne Rezept nach unserem Geschmack ab. In diesem Fall hat sie statt 150 g Rohrzucker einfach nur 100 g Rohrzucker und 20 ml Agavensirup, sowie Vollkorn Weizenmehl statt "normalem" Mehl verwendet.
Und hiermit präsentiere ich voller Stolz das erste Rezept bei dem ich meiner Frau mal über die Schulter geschaut habe...
Rote Rüben Muffins
Was Ihr braucht...
2 große Rote Rüben
4 Eier
100 g Rohrzucker
20 ml Agavensirup
200 g geriebene Mandeln
1 Orange
50 g Vollkorn Weizenmehl
1 Packung Backpulver
1/8 Liter Pflanzenöl
1 Packung Backpulver
1/8 Liter Pflanzenöl
Salz
Ergibt 18 Muffins und dauert 1 1/4 Stunden bei einer Arbeitszeit von 20 Minuten.
Und so gehts...
Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen, die Rote Rüben waschen, in Alufolie einwickeln und für ca. 45 Minuten im Backrohr dünsten bis sie weich sind. Anschließend etwas abkühlen lassen.
Während dessen die Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Das Eiweiß zu Seite stellen und die Eigelbe mit dem Zucker und dem Agavensirup gut verrühren. Dann die Schale der Orange mit einer feinen Reibe abraspeln.
Sobald die Roten Rüben etwas abgekühlt sind, mit Handschuhen schälen, grob reiben und gemeinsam mit den geriebenen Mandeln, dem Mehl, dem Backpulver, dem Öl und den Orangenschalen mit dem Eigelb verrühren. Das Eiweiß mit etwas Salz zu einem Eischnee schlagen und unter den Teig heben.
Zu guter Letzt den Teig in die Muffinförmchen geben und für ca. 20 Minuten im bereits vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Umluft backen.
Wir verwenden übrigens Muffinförmchen aus Silikon, das erspart uns das Einfetten.
Ich kann nur sagen die Muffins sind auf Anhieb zu meinem absoluten Lieblingsmuffins geworden. Die Roten Rüben werden durch das Backen wunderbar süß und die Kombination mit den Mandeln und der Orangenschale ist einfach nur der Hammer. Dem entsprechend waren die 18 Muffins auch innerhalb von 2 Tagen komplett aufgegessen. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen...;-)
Viel Spaß also beim Nachkochen und Geniessen.
Bis denne,
Bene
Kategorie
20 Minuten,
Desserts
Sonntag, 12. Dezember 2010
Bens Granatapfelstrudel mit Marzipan & Zimt
Hallo zusammen,
nachdem mein letzter Eintrag der klassische Apfelstrudel war, diesmal etwas Kreativeres. Diese Apfelstrudelvariante ist ein bisschen von Patrick Müller, dem silent cook inspiriert. Der kombiniert ja auch immer wieder sehr ungewöhnliche Zutaten miteinander Ich sage nur weißes Schokoladenmouse mit gelbem Paprika...;-)
Und heute Vormittag hatten wir Gäste, die kulinarische Experimente zu schätzen wissen (und auch ehrlich genug gewesen wären, wenn nötig ein kritisches Urteil abzugeben) und einen Granatapfel aus dem Adamah Kistl..Und schon war die Idee geboren.
Hier also das Rezept zu...
Bens Granatapfelstrudel mit Marzipan & Zimt
Was Ihr braucht...
650g Äpfel
Saft und Kerne von einem Granatapfel
1 TL geriebenen Zimt
2 EL Agavensirup
1 El Diätmargarine
3 EL geriebene Haselnüsse
3 EL Vollkornbrösel
50g Marzipan
1 Dinkelvollkorn- oder Lightstrudelteig
Etwas Milch
Ergibt 4 Portionen und dauert 50 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 30 Minuten.
Und so gehts...
Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Mit Zimt und Agavensirup in einer Schüssel vermischen. Granatapfel halbieren und über einer Schüssel ausdrücken. Kerne mit einem Löffel aus den Granatapfelhälften auskratzen und vom "Weiß" befreien.
Die Diätmargarine bei mittlerer Hitze in einer Pfanne zergehen lassen und die Apfelmischung für 5 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze mit Deckel dünsten. Dann die Granatapfelkerne und den Saft dazugeben und dünsten bis kein Saft mehr vorhanden ist. Ab in den Eiskasten und auskühlen lassen, die heisse Granatpfelmischung würde nämlich sonst den Blätterteig zerstören....
Während dessen das Marzipan in kleine Stücke schneiden. Wenn die Granatapfelmischung ausgekühlt ist, mit den Brösel, den Haselnüssen und dem Marzipan vermischen.
Den Blätterteig auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen, die Granatpfelmischung darauf geben, den Blätterteig schliessen und mit etwas Milch bestreichen.
Bei 200 Grad Umluft für 20 Minuten auf der mittleren Stufe ins Backrohr schieben. Wenn der Strudel fertig ist, noch für 5 Minuten ein feuchtes Geschirrtuch auf den heissen Strudel geben, so blättert der Teig beim Aufschneiden des Strudels nicht so stark ab.
Wem allerdings die Granatäpfel zu crunchy sind, kann auch gerne versuchen, die Äpfel einfach nur im Granatapfelsaft zu dünsten.
Unsere Gäste waren jedenfalls begeistert und haben mir das ok gegeben, das Rezept online zu stellen. Danke liebe Eva, danke lieber Stephan. Ohne euch würde das jetzt sonst niemand lesen und hoffentlich auch nachkochen können...;-)
In diesem Sinne wünsche ich euch allen wie immer viel Spaß beim Nachkochen und es würde mich wirklich brennend interessieren, wie es euch geschmeckt hat.
Bis denne,
Bene
Kategorie
30 Minuten,
Bens specials,
Desserts
Bens Apfelstrudelvariante "light"
Hallo zusammen,
manchmal sammeln sich Obst und Gemüse einfach an und dann muss man sich schnell etwas überlegen, bevor das Zeug schlecht wird...
Und bei uns haben sich in letzter Zeit saisonbedingt, die Äpfel immer mehr angesammelt. Also hab ich mir gedacht, warum nicht mal einen Klassiker der österreichischen Küche ausprobieren und Apfelstrudel machen.
Um ehrlich zu sein habe ich kein Rezept nachgeschlagen, sondern einfach aus dem Kopf einen Apfelstrudel gemacht, wie ich ihn mir vorstelle.
Ist zwar wahrscheinlich sowieso nicht allzuweit von den gängigen 180.000 Apfelstrudelrezepten aller österreischen Omas entfernt, nur eben eine "Light - Variante"...
Hier also das Rezept zu
Bens Apfelstrudelvariante "light"
Was Ihr braucht:
650 g Äpfel
1 TL geriebenen Zimt
2 EL Agavensirup
1 El Diätmargarine
Saft von einer Zitrone
2 Handvoll geriebene Haselnüsse
1 Dinkelvollkorn- oder Lightstrudelteig
Etwas Milch
Ergibt 4 Portionen und dauert 50 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 30 Minuten.
Und so gehts...
Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft, Zimt und Agavensirup in einer Schüssel vermischen. Die Diätmargarine bei mittlerer Hitze in einer Pfanne zergehen lassen und die Apfelmischung für 5 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze mit Deckel dünsten. Danach ab in den Eiskasten und auskühlen lassen, die heisse Apfelmischung würde nämlich sonst den Blätterteig zerstören....
Den Blätterteig auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen, die abgekühlte Apfelmischung darauf geben, mit den Haselnüssen bestreuen, den Blätterteig schliessen und mit etwas Milch bestreichen.
Bei 200 Grad Umluft für 25 Minuten auf der mittleren Stufe ins Backrohr schieben. Wenn der Strudel fertig ist, noch für 5 Minuten ein feuchtes Geschirrtuch auf den heissen Strudel geben, so blättert der Teig beim Aufschneiden des Strudels nicht so stark ab.
Auch wenn das jetzt keine Neuerfindung des Rades war, wünsche ich euch trotzdem viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen.
Bis denne,
Bene
Kategorie
30 Minuten,
Bens specials,
Desserts
Sonntag, 26. September 2010
Bananenjoghurt mit Ahornsirup
Hallo zusammen,
wer kennt das nicht. Man kauft motiviert Obst ein und kommt dann einfach nicht dazu es zu verwenden oder zu essen. Und dann kommen die kleinen Fruchtfliegen, die einem sagen, jetzt wäre es aber bitte an der Zeit...
Uns passiert das immer wieder mit Bananen und abgesehen vom Klassiker Bananenbrot, das aber keiner bei uns so richtig mag, ist dieses Joghurt die einfachste und vorallem leckerste Variante schon etwas "vollreifere" Bananen zu verwerten.
Und ja ich weiß, Bananen sind nicht gerade ideal für Diabetiker. Aber allen anderen wirds schmecken, versprochen. Und ich weiß auch, dass es sich in diesem Fall eigntlich nicht um ein Rezept handelt, weil ja nicht gekocht wird, aber deshalb ist dieser Post ja auch in der Rubrik "Links und Tipps" zu finden...;-)
Hier also das "Rezept" zu
Bananenjoghurt mit Ahornsirup
Was Ihr braucht...
1/2 L Joghurt oder Magerjoghurt
2 EL Ahornsirup
3 "vollreife" Bananen
Dauert ca. 3 Minuten und ergibt 2 Portionen.
Und so gehts...
Joghurt in ein hohes Plastikgefäß geben, Ahornsirup und Bananen in kleinen Stücken dazu. Dann einfach mit dem Mixstab auf der schwächsten Stufe einmal kurz durchmixen und fertig...;-)
Ich serviere das zum Beispiel gerne bei einem Brunch als Joghurtvariante. Ist irgendwie einfach cooler als ein Fruchtjoghurt im Becher hinzustellen...
Viel Spaß also beim ausprobieren und lasst es euch schmecken!
Übrigens würde es mich freuen, wenn Ihr mir eure Ideen und Rezepte zur Verwertung von vollreifem Obst postet. Ich bin schon gespannt.
Bis denne,
Bene
Kategorie
Desserts,
Links und Tipps
Freitag, 18. Juni 2010
Cheesecake light
also normalerweise backe ich ja nicht, denn diese Position war bis jetzt immer von meiner Frau besetzt. Das sieht man auch daran, dass dieses Posting eine neue Kategorie eröffnet...;-)
Aber nachdem man diabetische Kuchen und Torten nur sehr schwer bekommt und meine Frau diese Woche Geburtstag hatte, habe ich mal einen Versuch gestartet. Und das mit durchschlagendem Erfolg. Selbst die Familie meiner Frau mit amerikanischen Wurzeln war ganz begeistert von meiner Chessecake light Version.
Das Rezept ist übrigens aus einem sehr empfehlenswerten Koch-/Bachbuch mit dem Titel "Das Backbuch für Diabetiker" von Claudia Grzelak und Katja Porath, erschienen im Trias Verlag. Kann man guten Gewissens auch als "Nicht-Diabetiker" verwenden, wenn man ein bisschen gesundheitsbewußter backen will. Allerdings sollte man ein bisschen Erfahrung mit Mengenangaben haben, da man die manchmal anpassen muss...
Hier also das Rezept zu meinem
Cheesecake light
Was Ihr braucht...
15 Stk. Zwieback
120g Halbfettmagarine
600g Frischkäse (ich habe Exquisa mit Joghurt verwendet)
70g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 TL Maizena Maisstärke
Saft und abgeriebene Schale von einer Zitrone
1-2 EL flüssigen Süßstoff
1-2 EL flüssigen Süßstoff
5 Eier
Ergibt eine Springform (Durchmesser 26 cm) und dauert inkl. Backzeit 1 3/4 Stunden.
Und so gehts...
Zwieback in eine Häcksler zu feinen Bröseln zerkleinern und mit der Halbfettmagarine zu einer Masse verkneten. Die Springform mit am Boden und an den Seitenrändern mit etwas Halbfettmagarine einreiben und mit zugeschnittenem Backpapier auslegen. Dann die Masse am Boden der Spingform so verteilen, dass der ganze Boden und ca. 1 cm an den Seitenrändern mit der Masse bedeckt sind. Während er restlichen Arbeitsschritte kaltstellen.
Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Frischkäse, Zucker, Vanillezucker, geriebene Zitronenschalen, den Zitronensaft, den Süssstoff und die Maisstärke verrühren. Die Eier trennen und das Eigelb ebenfalls einrühren. Bei Bedarf noch mit etwas Süssstoff nachsüssen.
Das Eiweiss zu Eischnee schlagen und diesen dann vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben.
Danach die Masse gleichmässig in der Springform verteilen und glatt streichen. Ab ins Rohr und ca. 60 Minuten backen. Nach 40 Minuten die Springform mit Alufolie abdecken, damit der Cheesecake oben nicht zu braun wird. Am Ende sollte er goldgelb sein.
Wenn der Cheesecake fertig ist, im Kühlschrank auskühlen lassen.
Ich kann nur sagen, schmeckt köstlich und gar nicht light, ist es aber. Ein Stück (1/16tel) hat nur 1 BE (!).
Ein kleiner Tipp noch. Ich hab über die Cheesecake Stücke beim Servieren ein bisschen Agavensirup geträufelt. Dasverpasst dem ganzen noch einen zusätzlichen Kick!
Viele Spaß also beim Backen und vorallem beim Geniessen!
Bis denne,
Bene
Kategorie
Desserts
Abonnieren
Posts (Atom)
