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Dienstag, 1. November 2011

Schmorkürbissuppe

Meine Lieben,

Sturm, Laternenfeste, Kastanien und Halloween. Der Herbst ist da und zum Herbst gehört für mich natürlich eine gute Kürbissuppe dazu. Allerdings muss ich zugeben, dass ich Kürbisschälen überaus mühsam finde und immmer nur mit Hokkaido Kürbissen zu kochen ist auf Dauer ja auch langweilig.

Also habe ich mich auf die Suche nache einem einfachen und unaufwendigem Rezept gemacht und bin wieder einmal bei Donna Hay fündig geworden. Diesmal in Ihrem neuen, sehr empfehlenswerten  Buch "Schnell, Frisch, Einfach". Ich liebe Ihre Art zu kochen und muss sagen, dass noch fast jedes Rezept wunderbar geschmeckt hat. Und auch diese Suppe war der Hammer. Durch das Braten im Backrohr entwickelt der Kürbis einen wunderbaren süßen und intensiven Geschmack.

Aber nun genug gelabert. Hie das Rezept meiner

Schmorkürbissuppe

Was Ihr braucht...
1 1/2 Kilo Kürbis mit Schale (bei mirwar es ein Spaghettikürbis)
700 ml Gemüsebrühe
250 ml Schlagobers
Salz
Olivenöl
1 weiße Zwiebel

Ergibt 4 Portionen und dauert 1 1/4 Stunden bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.

Und so gehts...
Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen. Zwiebel schälen und halbieren. Die Enden vom Kürbis abschneiden, Kürbis halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Zwiebel und Kürbis mit den Schnittflächen nach oben auf ein Backblech legen, mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen und für 45-50 Minuten ins Backrohr geben.

Nach Ende der Backzeit den Kürbis aus dem Backrohr holen, mit einem Löffel das Kürbisfleisch aus der Schale löffeln und gemeinsam mit den Zwiebel in einen Topf geben. Mit der Hühnebrühe und dem Schlagobers aufgiessen und mit dem Mixstab pürieren. Zu guter Letzt noch den Honig einrühren und noch einmal kurz erwärmen.

Wir haben die Suppe mit Kürbiskernen und gutem steirischen Kürbiskernöl gegessen. Ein Tipp zum Kürbiskernöl noch. Zuerst auf den Löffel geben und dann vom Löffel auf bzw. in die Suppe, dann schwimmt das Öl dekorativ oben und geht nicht gleich unter...

Am allerbesten schmeckt mir übrigens immer die Kürbissuppe, die ich aus unserem Halloweenkürbis mache. Dieser Suppe mache ich dann allerdings nicht als Schmorsuppe, weil ich meistens mit Hokkaidos schnitze.

In diesem Sinne also Happy Halloween und wie immer viel Spaß beim Nachkochen und natürlich beim Geniessen!

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 10. März 2011

Sellerie-Apfelsuppe mit Vollkorn Croutons

Hallo zusammen,

dieses Rezept ist ein Nachtrag aus meiner unfreiwilligen computerfreien Woche vor kurzem.

Und die Idee stammt wieder einmal vom Biohof Adamah. Einerseits, weil die Zutaten allesamt in unserem Biokistl waren und andererseits, weil auch das Rezept auf dem Rezeptbeiblatt zum Biokistl zu finden war. Allerdings habe ich auch wieder einmal die Mengen nach unserem Geschmack angepasst. Versteht sich inzwischen aber ja von selbst...;-)

Mit Knollensellerie ist es ja ähnlich wie mit Fenchel so eine Sache. Nur wenige Leute kennen Ihn, umso mehr Leute sind dafür der Meinung er schmeckt nicht gut....;-)

Doch weit gefehlt meine Lieben. Gebt dieser Knolle eine Chance, denn richtig zubereitet schmeckt sie einfach wunderbar!

Und um das auch gleich zu beweisen, hier das Rezept zu meiner...

Sellerie-Apfelsuppe mit Vollkorn Croutons

Was Ihr braucht...
400 g Knollensellerie
250 g Erdäpfel
4 große Äpfel, leicht säuerlich
1 1/2  Liter Gemüsebrühe
1 TL Salz
2 EL Diätmargarine

Für die Croutons:
mehrer Scheiben Vollkorntoastbrot
Olivenöl
Salz

Ergibt 6 Portionen und dauert 40 Minuten bei einer Arbeitszeit von 30 Minuten.

Und so gehts...
Sellerie, Erdäpfel und Äpfel schälen. Den Apfelkern entfernen und alles in kleine Würfel schneiden.
Die Diätmagarine in einem großen Topf (mind. 5 Liter) erhitzen und die Erdäpfel- und Selleriewürfel für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze anrösten. Dann die Apfelstücke dazugeben und weitere 5 Minuten mitrösten.

Mit der Gemüsebrühe aufgiessen, salzen, einmal aufkochen lassen und 15 Minuten köcheln lassen.

Während dessen für die Croutons dieVollkorntoastbrotscheiben in kleine Würfel schneiden, in eine beschichteten Pfanne geben, etwas Olivenöl und Salz darüber träufeln und bei hoher Hitze goldbraun anrösten.

Zu guter Letzt noch die Suppe mit einem Mixstab pürieren. Und wenn euch die Suppe jetzt noch zu dick ist, einfach noch mit etwas Gemüsebrühe verdünnen.

Durch die Säure der Äpfel schmeckt dies Suppe nicht zu allzu stark nach Sellerie, und macht sie so zu einem guten Einstiegsrezept für alle die Knollensellerie gerne mal ausprobieren wollen, aber sich bis jetzt noch nicht so richtig getraut haben...;-)

Viel Spaß also wie immer beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Freitag, 11. Februar 2011

Rindsuppe - schnell & köstlich

Hallo zusammen,

aufmerksame Leser meines Blogs könnten das heutige Rezept schon kennen...;-)

Denn ursprünglich hatte dieser Post mal einen anderen Namen. Und zwar "Rindsuppe - die einzig Wahre und Echte".

Aber wie es eben so ist, bedeutet Leben ja auch (und vor allem) Veränderung...

Ich habe mir ja schon in meinem ursprünglichen Post Gedanken zum Titel "die einzig Wahre und Echte" gemacht. Und dann hat mich ein letztens ein anonymer Poster darauf hingewiesen, dass "die einzig Wahre und Echte Rindsuppe" ja wohl sicherlich nicht mit Rindsuppenwürfeln gemacht werden kann. Und diesem Gedanken kann ich inzwischen auch einiges abgewinnen. 

Insbesondere nach meiner Erfahrung mit meinem gekochten Meisel, bei dem die Suppe ganz ohne Schnellkochtopf und Geschmacksverstärker sensationell gut geworden ist. Nur braucht man dafür aber eben sehr, sehr, sehr viel Zeit und die hat man leider nicht immer...;-)

Und deshalb habe ich mich dazu entschlossen, dieses Rezept umzubennen und nochmal unter einem neuen, zutreffenderen Titel zu posten.

Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an den anonymen Poster für die Anregung und für den Beweis, das sich kommentieren auf bensopenkitchen durchaus lohnen kann...;-)

Hier also meine neue (alte)...

Rindsuppe - schnell & köstlich


Was Ihr braucht:
1/2 Kilo Rindsuppenknochen
1 Bund Suppengrün
4 Rindsuppenwürfel
4 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel mit Schale
Einen Schuss Sherry
Salz
Pfeffer
Suppenbeilage nach Wahl
Schnittlauch

Ergibt ca. 3 1/2 Liter Suppe und dauert eine Stunde bei einem Arbeitsaufwand von 30 Minuten.

Und so gehts...
2 Liter Wasser, Rindsuppenkochen, Suppengrün (Karotten und Rüben vorher schälen), Zwiebel mit Schale, geschälte Knoblauchzehe, Lorbeerblätter und 2 Rindsuppenwürfel in einen Schnellkochtopf geben und erhitzen. Wenn der Topf den maximalen Druck erreicht hat, 15 Minuten lang kochen lassen.

Danach Suppe abgiessen, Karotten und Rüben aus dem Suppenresten herausnehmen und kalt stellen. Weitere 2 Liter Wasser, 2 Rindssuppenwürfel und ein Stamperl Sherry dazu, nach Geschmach salzen und pfeffern und für 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Beilage, geschnittene Karotten und Rüben, sowie Schnittlauch erst am Teller zur Suppe geben.
 
Meines Erachtens braucht diese schnelle Suppe keinen Vergleich zu scheuen und beweist wie gut auch schnell gekocht schmecken kann.

Viel Spaß also beim Ausprobieren und Geniessen!

Bis denne,

Bene

Sonntag, 16. Januar 2011

Pastinaken-Maroni-Apfel Cremesuppe

Hallo zusammen,

Pastinaken haben ja momentan neben Karotten und gelben Rüben Saison. Also haben wir davon natürlich auch immer wieder welche. Und mit Pastinaken ist es ja so eine Sache. Für die ersten Babybreis eignen sie sich ja vorzüglich, aber soweit sind wir mit Munkepunk dem Zwerg noch lange nicht...

Bei Erwachsenen hingegen finde ich sind Pastinaken eher Geschmackssache, aber man will ja nichts verkommen lassen oder gar wegwerfen. Also hab ich wieder einmal auf die Suche nach einem Rezept gemacht, bei dem der Pastinakengeschmack nicht ganz so präsent ist.

Fündig geworden bin ich in einem neuen wirklich empfehlenswerten Kochbuch, des englischen Sternekochs Gordon Ramsay. Auf Ihn aufmerksam geworden, bin ich durch die großartige TV Serie "Ramsay's Kitchen Nightmares", die mir mein Schwager empfohlen hat. Übrigens ein Must für alle Foodies, manchmal weiß man gar nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn ein "angeblicher" Küchenchef eines Restaurants nicht einmal in der Lage ist ein ordentliches Omlett zu zubereiten...

In seinem Kochbuch "Dinner für Freunde" kocht Gordon Ramsay so wie ich es gerne mag. Bodenständig & trotzdem raffiniert. Ich hab schon beim ersten Durchblättern ungefähr 10 Rezepte markiert, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren werde.

Und diese Suppe ist nun das erste Rezept, an das ich mich gewagt habe. Und ich muss sagen, es hält was es verspricht. Die Kombination aus dem bodenständigen Geschmack der Pastinaken, dem nussigen Geschmack der Maroni und der Säure der Äpfel ist einfach der Hammer. Und leicht zu machen ist die Suppe auch noch.

Daher hier also das Rezept zu Gordon Ramsay's...

Pastinaken-Maroni-Apfel Cremesuppe

Was Ihr braucht...
4 große Pastinaken
400 g Maroni
4 Äpfel
1,5 Liter Gemüsebrühe
1/8 L Schlagobers
2 EL Diätmargarine
Salz

Ergibt 8 Portionen und dauert 40 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 20 Minuten.

Und so gehts...
Pastinaken und Äpfel waschen und schälen. Äpfel entkernen und in Stücke schneiden. Pastinaken ebenfalls in Stücke schneiden. Eine große Pfanne erhitzen und die Äpfel und Pastianken in der Diätmagarine für 10 Minuten unter ständigem Umrühren bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, bis sie leicht braun werden.

Dann die Pastinaken und die Äpfel gemeinsam mit den Maroni in einen großen Topf (5 Liter) geben und mit der Gemüsebrühe aufgiessen, bis alles bedeckt ist. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und für 20 Minuten köcheln lassen. Mit einem Mixstab pürieren.

Wem die Suppe jetzt noch zu dick ist, kann sie einfach mit der restlichen Genüsebrühe oder etwas warmen Wasser verdünnen. Mit Salz abschmecken und kurz vor dem Servieren noch das Schlagobers einrühren.

Wir sind übrigens Gordon Ramsays Empfehlung gefolgt und haben die Suppe mit einem frischen Vollkornbrot mit eigens dafür gekauftem Cheddar gegessen und es war wirklich ein Festmahl...

Ich hoffe es wird euch auch so gut schmecken wie uns und wünsche viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen!

Bis denne,

Bene

Dienstag, 7. Dezember 2010

Bens Winterminestrone mit Wurzelwerk

Hallo zusammen,

heute wieder einmal etwas Italienisches für euch. Das passt insofern sehr gut, als gestern ja einer der italienischen Superstars - Claudio Baglioni - erstmals in Wien war, und wer nicht dort war hat wirklich was versäumt...

Und eine weitere kleine Geschichte gibt es zu diesem Rezept auch. Ich habe meine Winterminestrone mit Wurzelwerk diesmal auch meinen Eltern vorgesetzt, als sie bei uns babysitten waren und meine Mama hat mich erstmals in der Geschichte dieses Blogs um das Rezept gefragt. Und das ist, wie man nicht nur in Italien weiß ein Riesenkompliment.

Diese Rezept ist also daher also extra für dich liebe Mama..;-)

Das Wintergemüse war natürlich wie immer in unserem Adamah Kistl und gerade das finde ich ja das schöne an diesen Biokistln. Die absolute Saisonalität des Obst und Gemüses zwingt einen einfach kreativ zu sein und sich auch mal über noch Unbekanntes oder vielleicht unbeliebt Geglaubtes drüber zu trauen.

Langer Rede, kurzer Sinn. Hier also das Rezept zu...

Bens Winterminestrone mit Wurzelwerk

Was Ihr braucht:
2 L Wasser
4 mittelgroße Karotten
4 Kohlrabi
2 Sellerieknollen
1 Stange Lauch (Porree)
200g Sojabohnen
400g passierte Tomaten
1 EL Olivenöl
1 EL Diätmargarine
2 EL Bio Suppenwürze
2 Handvoll Parmesan
300g kurze Vollkornnudeln
Salz


Ergibt 6 Portionen und dauert 2 1/2 Stunden bei einem Arbeitsaufwand von 30 Minuten.

Und so gehts...
Karotten, Kohlrabi und Sellerieknollen putzen, schälen und klein schneiden. Den Lauch ebenfalls putzen und in Ringe schneiden. Eine große Pfanne erhitzen, Öl und Margarine dazugeben und dann das klein geschnittene Gemüse für 10 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen.

Wasser in einem großen Topf (mind. 5 L) aufsetzen. Das angeschwitze Gemüse, die passierten Tomaten und die Suppenwürze dazugeben und für 2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen. 


Während dessen die Nudeln kochen. Ich koche die Nudeln immer extra und gebe sie dann erst kurz dem Servieren in die Suppe. So verhindere ich, dass die Nudeln auch bei mehrmaligem Aufwärmen mit der Suppe zerkocht werden. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit die Sojabohnen und den Parmesan zugeben und bei Bedarf noch etwas nachsalzen.

Mit den Nudeln servieren. Wir haben dazu quasi als Beilage einfach ein Vollkornbrot mit Ricotta gegessen.

In einem neuen Kochbuch das mir der Nikolo gebracht hat, weil ich dieses Jahr so brav war ;-), habe ich außerdem gelesen, dass in Italien oftmals kurz vor Ende der Kochzeit auch noch 2 EL Pesto Genovese in die Minestrone kommen. Habe ich zwar noch nicht ausprobiert, hört sich aber nach einer sehr guten Idee an. Wenn das also jemand von euch da draussen vor mir probiert, würde mich das Ergebnis natürlich sehr interessieren.

In diesem Sinne wie immer viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Hühnerkraftsuppe

Hallo zusammen,

wie schon im letzten Eintrag erwähnt, habe ich natürlich auch während der letzten Wochen viel zu Hause gekocht. Da ich aber nicht dazu gekommen bin, die Rezepte online zu stellen, habe ich ein kleines "Rezeptnotizbuch" angefangen, damit auch ja nichts verloren geht...;-)

Sowohl die alten Chinesen, als auch unsere Großeltern haben es ja schon immer gewußt. Eine klare Hühnersuppe bei jeder Art von körperlicher Schwächung wirkt Wunder! Und da uns nach der Geburt  eine liebe Freundin eben eine solche Hühnersuppe vorbei gebracht hat und sie uns so gut geschmeckt hat, habe ich die Freundin gleich um das Rezept gebeten und mich daran gemach, die Suppe mal auszuprobieren.

Vielen Dank also liebe Kathi für die Suppe. Dieses Rezept ist von dir und dieser Eintrag für dich!

Hier also das Rezept zu Kathis...

Hühnerkraftsuppe

Was Ihr braucht...
800g  Hühnerflügel und Hühnerschenkel
2 große gelbe Rüben
2 große Karotten
4 Petersilwurzeln
2 EL Bio Hühnerbrühe (z.B. von Alnatura)
1 HV Petersil
3 L Wasser
Salz

Ergibt ca. 6 Portionen und dauert 4 Stunden bei einem Arbeitsaufwand von 20 Minuten.

Und so gehts...
Rüben, Karotten und Petersilwurzeln waschen und schälen. Wasser aufkochen lassen und die geschälten Rüben, Karotten, Petersilwurzeln, den Petersil, die Hühnerflügel und Hühnerschenkel in das Wasser geben. Einmal aufkochen lassen und dann für 4 Stunden bei mittlerer Hitze leicht wallend köcheln lassen. Eine halbe Stunde vor Ende der Kochzeit das Suppengewürz beigeben. Nach persönlichem Geschmack noch etwas Salz hinzufügen.

Nach Ende der Kochzeit die Suppe abgiessen. Normalerweise würde ich die Suppe durch ein Küchen- oder Melamintuch giessen, da aber Hühnersuppe im Allgemeinen nicht so fett ist wie zum Beispiel Rindsuppe und im Speziellen bei einer Kraftsuppe ja durchaus ein wenig Fett dabei sein darf, habe ich in diesem Fall darauf verzichtet.

Zu guter Letzt noch die gekochten Hühnerschenkel und die Hühnerflügel
auslösen, die Rüben und die Karotten in Scheiben schneiden und alles als Suppeneinlage servieren. Meine Frau hatte allerdings zusätzlich noch Lust auf Griesknödel, daher das Knödel am Foto....;-)

Wie schon erwähnt hat es uns super geschmeckt und auch sehr gut getan und daher wird diese Suppe bei uns in Zukunft sicherlich noch öfters auf den Tisch kommen.

Viel Spaß also beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene 

Freitag, 5. November 2010

Rote-Rüben-Apfel-Cremesuppe

Hallo zusammen,

abgesehen davon, dass ich das verlängerte Wochenende letzte Woche dazu genutz habe, um diesem Blog ein neues Layout zu geben, habe ich natürlich auch wieder ein bisschen gekocht....

Vor den Feiertagen hatten wir nämlich wieder einmal frische Rote Rüben in unserem Biokistl. Und da das nicht allzu oft passiert, hab ich mir was Besonderes herausgesucht.

In der aktuellen Ausgaben der wunderbaren Zeitschrift Essen & Trinken, habe ich dann auch ein Rezept gefunden, dass mich sofort angesprochen hat. Eine ungewöhnliche Kombination an Zutaten und dann auch noch eine unfassbare Farbe. Herz was willst du mehr...

Also hab ich mich an den Herd gestellt, größte Vorsicht mit den Roten Rüben walten lassen ;-), die eine oder andere Zutat und Mengenangabe verändert und heraus gekommen ist dann diese wundervolle

Rote-Rüben-Apfel-Cremesuppe

Was Ihr braucht...
1 weisse Zwiebel
2 Äpfel (leicht säuerlich)
1 EL Rapsöl
1 Zweig Rosmarin
750 ml Geflügelfond
2 EL Zitronensaft
2 Scheiben Beinschinken
400 g Rote Rüben
150 ml Schlgobers oder Creme fraiche
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Dauert 30 Minuten plus 45 Minuten Kochzeit für die Rüben und ergibt ca. 4 Portionen.

Und so gehts...
Rote Rüben 45 Minuten in eine größen Top kochen bis sie weich sind. Dann den Strunk entfernen, schälen und grob würfeln. Um Mensch und Material unliebsame Verfärbungen zu ersparen, empfehle ich die roten Rüben mit einer Gabel aufzuspiessen und so zu bearbeiten...;-)

Als nächstes die Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Einen halben Apfel beiseite legen. Die Zwiebel schälen und ebenfalls klein schneiden. Öl in einem beschichteten Top (mind. 3 Liter) erhitzen, Rosmarinzweig zugeben und die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Danach die Äpfel dazu geben, 5 Minuten mit den Zwiebeln mitdünsten, den Rosmarinzweig entfernen und das Ganze mit dem Suppenfond aufgiessen. Einmal zugedeckt kurz aufkochen lassen und dann 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Während dessen den halben Apfel und den Beinschinken möglichst klein würfeln und im Zitronensaft ziehen lassen.

Nun kommen noch die roten Rüben in die Suppe und dann das Ganze weitere 5 Minuten kochen lassen. Mit dem Mixstab pürieren, Schlagobers oder Creme fraiche dazu geben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Mit den Apfel-Schinken Mischung bestreut servieren.

Das Ganze sieht, wie schon erwähnt unfassbar cool aus und schmeckt noch viel besser als es aussieht. Vor allem die Kombination aus den leicht süsslichen roten Rüben und den säuerlichen Äpfeln ist echt ein Hammer!

Allerdings muss ich zugeben, dass wir aus Rücksicht auf unseren Esszimmerteppich und die Kleidung unserer kleinen Tochter darauf versichtet haben, Ihr diese Suppe zu essen zu geben. Für rote Rüben Gerichte finde ich jedenfalls, sollte man schon in der Lage sein "unfallfrei" zu essen...;-)

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Montag, 25. Oktober 2010

Maronicremesuppe

Hallo zusammen,

auch in der kalten Jahreszeit kann und soll es ja manchmal schnell gehen und gut schmecken. Und wenn man dann auch noch saisonale Zutaten verwenden kann, umso besser. Und was paßt besser zum Herbts als Maroni.

Ich gebe ja zu, am liebsten sind mir Maroni mit einem guten Schilchersturm in der Südsteiermark. Aber da man es sich eben nicht immer aussuchen kann, hab ich in diesem Fall, die Maroni einfach mal zu einer leckeren Supper verkocht.

Die Idee für das Rezept stammt übrigens diesmal nicht von Jamie Oliver, sondern vom Chefkoch und zwar dem aus dem Internet. Wirklich eine sehr empfehlenswerte Rezeptdatenbank für den alltäglichen Gebrauch...

Hier also das Rezept zu meiner

Maronicremesuppe

Was Ihr braucht...
200 g Maroni (ohne Schale aus der Packung)
1 Liter Hühnerbrühe
1 Zweig Rosmarin
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Halbfettmagarine
125 ml Schalgobers
125 ml Creme fraiche
1 EL Weizenvollkornmehl (bei Bedarf)
Salz, Pfeffer

Dauert ca. 40 Minuten und ergibt 1 1/2 Liter Suppe für 4 Portionen.

Und so gehts...
Zwiebel schälen und klein schneiden. Die Halfettmagarine in einem beschichteten Topf (mind. 3 Liter) zergehen lassen. Während dessen die Maroni mit der breiten Seite des Messers etwas zerdrücken. Wenn die Magarine heiss ist, den Rosmarinzweig hinzugeben, aund dann den Zwiebe und die Maroni ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen bis die Zwiebel schön glasig sind.

Mit der Hühnerbrühe aufgiessen, nach Geschmack salzen und 20 Minuten köcheln lassen. Dann das Schlagobers und das Creme fraiche dazu geben und mit dem Mixstab fein pürieren. Sollte euch die Suppe dann zu wenig dickflüssig sein, einfach einen EL Mehl durch ein Sieb in die Suppe streuen und verrühren.

Dann nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Creme fraiche oder Sauerrahm dazu servieren.

Wir waren begeistert und haben es als vollwertiges Abendessen mit einem guten Dinkelvollkornbrot mit Butter gegessen.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen und beim Geniessen!

Bis denne,

Bene

Dienstag, 1. Juni 2010

Weiße Zuchinicremesuppe mit Basilikumöl

Hallo zusammen,

ganz schön schwierig einen Blog, Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut zu bringen, aber ich versuche es, so gut es eben geht.

Letztes Wochenende waren meine Schwester und mein Schwager zu Besuch und wir haben eine süße Hauptspeise und vorher eine Suppe gemacht. Und die Suppe ist so gut angekommen, dass ich jetzt hier online stelle. Insbesondere deshalb, weil meine Schwester sie nachkochen will....;-)

Das Rezept stammt übrigens aus einer Gratiskochzeitschrift, die in Supermärkten aufliegt. Es lohnt sich also durchaus, auch solche Magazine mal durch zu blättern...;-)

Hier also meine

Weiße Zucchinicremesuppe mit Basilikumöl

Was Ihr braucht...
500 g Zucchini
1 große Kartoffel
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
5 EL Olivenöl
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsebrühe (instant)
250 ml Cremefine zum Kochen
1 Handvoll frisches Basilikum
Salz, Pfeffer

Dauert 40 Minuten und ergibt ca. 8 Teller Suppe.

Und so gehts.
Zucchini, Knoblauch, Kartoffel und Zwiebel schälen. Zucchinischalen nicht wegwerfen, die benötigt Ihr für die Garnitur. Zucchini, Kartoffel und Zwiebel in ca. 1 cm große Stücke schneiden und gemeinsam mit dem klein geschnittenen Koblauch in 2 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten in einem großen Topf (mind. 3 Liter) anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und auf die Hälfte der Flüssigkeit einkochen lassen. Gemüsebrühe und Cremefine dazu und ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Während dessen das restliche Olivenöl mit dem klein geschnittenen Basilikum in einer Pfanne erhitzen. 4 Blätter Basilikum zum Garnieren übrig lassen. 2 Handvoll Zucchinischalen dazu geben, kurz mitgaren, salzen und pfeffern. Das ganze durch ein feinmaschiges Sieb abgießen und das Basilikumöl auffangen. Ich verwende dafür übrigens ein altes Teesieb.

Suppe mit einem Stabmixer im Topf pürieren und mit den gebratenen Zucchinischalen und einem Blatt Basilikum garniert anrichten. Ganz zum Schluss noch etwas vom Basilikumöl über die Suppe träufeln. Schaut wunderschön aus und schmeckt noch besser...;-)

Eventuell dazu noch ein krosses Volkorntoastbrot servieren.

Ich muss sagen ich war vorallem davon überrascht, wie gut  gebratene Zucchinischalen schmecken können Irgendwie schmeckt bei Zucchini von der Blüte bis zu Schale einfach alles gut. Zucchini rules, aber das wißt Ihr ja schon...;-)

Ich wünsche also viel Spass beim Nachkochen und vorallem beim Geniessen!

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 20. Mai 2010

Bens Minestrone primavera

Hallo zusammen,

zum Thema Minestrone hab ich mich ja anlässlich meiner Pilzminestrone schon mal geäußert. Aber warum poste ich dann hier noch ein Minestrone Rezept, wenn es sowieso kein ultimatives Minestrone Rezept gibt?

Ganz einfach.

WEIL MEINE FRAU GESAGT HAT, DASS DAS DIE BESTE MINESTRONE WAR, DIE SIE JEMALS GEGESSEN HAT...;-)

Noch eine Anmerkung bevor ich zur Sache komme. Danny hat in seinem Kommentar zu meiner einzig wahren und echten Rindsuppe geschrieben, dass er kein Freund von Schnellkochtöpfen ist. Ist auch nicht, aber manchmal muss es schneller gehen, wenn man eine hungrige Familie zu Hause hat...;-)

Aber ich nehme Anmerkungen meiner Leser sehr ernst und da ich letztens mal mehr Zeit hatte, hab ich den Gemüsesuppenfond in einem "klassischen" Kochtopf gemacht. Extra für dich, lieber Danny...;-)

Hier also das Rezept zu...

Bens Minestrone primavera

Was Ihr braucht...
Für den Suppenfond:
1 Tasse Suppengemüse
1 mittelgroße Zwiebel mit Schale
4 Cherrytomaten
3 Liter Wasser
3 Gemüsesuppenwürfel

Für die Einlage:
3 Stangen Frühlingszwiebel
1/2 kg Zucchini
1/2 kg junge Erdäpfel
5 große Karotten
250 g Vollkornnudeln (bei mir waren es "Torre di Pisa" von SPAR)
2 EL Halbfettmagarine z.B. Becel
1 EL Olivenöl
100 g Parmesan, gerieben
Salz

Dauert ca. 1 1/4 Stunden und ergibt 3 Liter Minestrone.

Und so gehts...
Wasser, Inhalt der Suppentasse, Cherrytomaten und die halbierte Zwiebel mit Schale einmal aufkochen lassen und dann ca. 50 Minuten mit Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Cherrytomaten (man auch normale Tomaten verwenden) und die Zwiebel mit Schale geben dem Fond übrigens eine schöne Farbe. Abgesehen natürlich davon, dass der Fond dann auch besser schmeckt...;-)

In der Zwischenzeit Erdäpfel und Karotten waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Zucchini und Frühlingszwiebel putzen und ebenfalls in Scheiben bzw. Ringe schneiden. Das Gemüse in einer Pfanne mit der Halbfettmagarine auf mittlerer Hitze ca. 15 Minuten mit Deckel andünsten. Mit Salz abschmecken.

Wenn der Suppenfond fertig ist, durch ein Sieb in einen Topf abgiessen. Suppengemüse weggeben. Suppenwürfel in den Fond geben, aufkochen und mit Salz abschmecken. Danach die Vollkornnudeln im Suppenfond entsprechend der Packungsangabe al dente kochen. Vollkornnudeln aus der Suppe nehmen, sonst zerkochen sie in weiterer Folge.

Gemüseeinlage, Parmesan und Ölivenöl in den Suppenfond geben und ca. 15 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.

Vollkornnudeln erst auf dem Teller in die heisse Suppe geben und mit etwas geriebenem Parmesan bestreut servieren.

Meine Familie hat die Minestrone verschlungen und mir sind überhaupt nur 2 Teller übrig geblieben. Selbst schuld. Wer zuerst kommt, malt zuerst...;-)

Das nächste Mal werde ich als zusätzliche Einlage noch 200 g Sojabohnen probieren. Die passen sicherlich vom Geschmack als auch von der Konsistenz her sehr gut rein. Junge Erbsen stelle ich mir auch sehr lecker vor. Wer das vor mir ausprobiert, kann mir gerne seine Erfahrungen posten.

Viel Spaß beim Kochen also und buon appetito!

Bis denne,

Bene

Sonntag, 2. Mai 2010

Bens Selleriesuppe mit Parmesan

Hallo zusammen,

neue Rezepte entstehen ja in den seltensten Fällen im Kopf, sondern meistens durch Irrtümer oder Unaufmerksamkeiten...;-)

Und hier war es genau so. Ich wollte eigentlich ein Rezept aus einem Rezeptblatt zu unserem Biokistl machen, habe jedoch in der Eile das Rezept nicht ganz aufmerksam gelesen und heraus gekommen ist dabei...

Bens Selleriesuppe mit Parmesan

Was Ihr braucht...
1 Knolle Sellerie
1/4 kg speckige Erdäpfel
2 Karotten
1 mittelgroße Zwiebel
2 Liter Gemüsebrühe
1 Hand voll Petersil
2 EL Pflanzenöl
60 g Parmesan
Salz, Pfeffer

Dauert ca. 45 Minuten und ergibt 3 Liter Suppe.

Und so gehts...
Karotten, Sellerie, Erdäpfel und Zwiebel schälen und klein schneiden. In einer großen Pfanne mit Deckel bei mittlerer Hitze mit 2 EL Pflanzenöl ca. 10 Minuten dünsten bis der Sellerie und die Karotten bissfest sind.

Während dessen in einem großen Topf (mindestens 3 Liter) die Gemüsebrühe erhitzen und dann das bissfeste Gemüse zur Brühe geben. Die Gemüsebrühe mit dem Gemüse ca. 20 Minuten köcheln lassen. Parmesan reiben und in die Suppe geben. Danach die heiße Suppe mit einem Mixstab pürieren, Petersil dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit etwas klein gehacktem Petersil bestreut servieren.

Ziemlich abgefahrene Kombination kann ich nur sagen. Wir sind ja eigentlich keine so großen Selleriefans, aber der Parmesan entschärft den Selleriegeschmack und macht das ganze wahnsinnig lecker. Bei uns ist jedenfalls kein einziger Teller Suppe übrig geblieben...;-)

In diesem Sinne, vielen Dank an das Adamaah Rezeptblatt für die Inspiration und an den Zufall für das Entstehen dieses Rezepts. Hoffe es schmeckt euch so gut wie uns.

Bis denne,

Bene

Dienstag, 27. April 2010

Bens Tomatensuppe mit frischen Kräutern und Holunderblütensirup

Hallo zusammen,

also in den letzten Tagen hat es mich, wie man in Wien so schön sagt, odentlich "z'rissen". "Z'rissen" steht übrigens für zerrissen und einfacher gesagt hatte ich wesentlich mehr zu tun als der Tag Stunden hat. Und dass meine kleine Maus genau dann verschnupft ist und schlecht schläft versteht sich ja von selbst. Aber es ist wie es ist, sag ich...;-)

Heute hab ich also wieder einmal meine Tomatensuppe gemacht.  Und ja ich weiß natürlich, dass ich mit Tomatensuppe das Rad nicht neu erfinde. Von Plachutta bis Jamie Oliver, jeder hat sein eigenes Rezept. Meines ist ein Klon aus all diesen Rezepten und basiert auf einer mindestens dreistelligen Versuchsreihe in den letzten Jahren...;-)

Bei meiner Version ist der Holunderblütensirup sicherlich etwas ungewöhnlich. Mangels anderer Süssungsmöglichkeiten habe ich das vor ein paar Jahren ausprobiert und es hat sich heraus gestellt, dass Holunder wirklich Weltklasse zu Tomatensuppe passt. Man kann natürlich auch anders oder gar nicht süssen, das versteht sich ja aber von selbst...

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, außer dass ich wenns schnell gehen soll, einfach passierte Tomaten aus dem Glas verwende. Die aber dann bitte zumindest Bio. Wer es etwa aufwendiger mag, kann natürlich auch frische Tomaten nehmen, die in kurz in kochendes Wasser geben, dann häuten und so verwenden. Bei mir muss es jedoch wie schon gesagt öfters auch mal schneller gehen und das Ergebnis ist nicht wesentlich schlechter...;-)

Hier also mein Rezept zu

Bens Tomatensuppe mit frischen Kräutern und Holunderblütensirup

Was ihr braucht...
1 mittelgroße Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 1/2 L passierte Bio Tomaten
1/2 L Gemüsebrühe
1 Hand voll frischer Kräuter, klein gehackt
(ich verwende je 1/3 Basilikum, Oregano & Thymian)
1 EL Tomatenmark
2 EL Ölivenöl
2 EL Aceto Balsamico
20 ml (Diät)Holunderblütensirup
2 Lorbeerblätter
Salz
Ergibt 2 Liter Tomatensuppe für ca.  6 Portionen und dauert ca. 40 Minuten

Und so gehts...
Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. In 1 EL Olivenöl ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen..

Während dessen passierte Tomaten, das Toamtenmark und Gemüsebrühe in einem Topf aufstellen und zum Kochen bringen. 1 EL Olivenöl, Aceto Balsamico, Holunderblütensirup, die Lorbeerblätter und die Kräuter dazu geben. 

Wenn Zwiebel und Knoblauch schön glasig sind direkt aus der Pfanne mit dem Öl in die Suppe geben und das ganze noch mit etwas Salz abschmecken. Die Suppe einmal aufkochen und dann auf kleiner Hitze zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen.

Nach 20 Minuten die Lorbeerblätter aus der Suppe nehmen und die heiße Suppe mit einem Schöpflöffel durch ein Sieb passieren und dann nocheinmal kurz aufkochen.

Vom Herd nehmen und mit klein geschnittenen Kräutern bestreut servieren.

In die Suppe paßt auch je nach Geschmack ein EL Creme Fraiche oder etwas geriebener Parmesan. Einfach ausprobieren und die eigene Lieblingsvariante entdecken. Dazu schmeckt ein Landbrot mit Butter ganz wunderbar.

Meine kleine Maus hatte als Suppeneinlage kleine Nudeln und etwas geriebenen Parmesan darüber. Sie hat es verschlungen und das obwohl sie keine Luft durch die Nase bekam, was bei vollem Mund ja ziemlich störend sein kann...;-)

Viel Spass beim Ausprobieren und Genießen.

Bis denne,

Bene

PS. Und alle Sprachfetischsten in Österreich können die Tomatenssuppe natürlich auch gerne Paradeissuppe nennen. Mach ich ja auch manchmal...;-)

Donnerstag, 8. April 2010

Irische Apfel - Pastinaken Suppe

Hallo zusammen,

nachdem wir also über Ostern bekocht wurden, kehrt nun wieder der Alltag ein und ich habe mich den Zutaten aus unserem Biokistl gewidmet, die länger haltbar sind und vor bzw. über Ostern noch nicht zum Zug gekommen sind. Als erstes wären da mal die Pastinaken.

Nachdem es im Winter nicht so eine große Auswahl an regionalem Obst und Gemüse gibt, wiederholt sich der Inhalt des Biokistls in diesen Monaten leicht. Und Pastinaken waren im Winter ein fixer Bestandteil des Kistls. Man könnte auch sagen nach 5 Monaten Pastinaken, hängen sie uns jetzt schon ein bischen zum Hals raus, auch wenn sie ja prinzipiell sehr gut schmecken...

Daher habe ich mal nach etwas ganz anderem gesucht und bin dabei auf folgenes Rezept gestossen. Das war übrigens beim Biokistl gleich dabei. Die vom Adamah können offensichtlich sogar Gedanken lesen...;-)

Irische Apfel - Pastinaken Suppe

Was Ihr braucht...
500 g Äpfel
500 g Pastinaken
1 mittlegroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 1/2 Liter Gemüsebrühe
2 TL Kurkuma
2 EL Becel
1 TL Korianderkraut
250 ml Cremefine zum Kochen
Salz
Pfeffer

Dauert ca. 25 Minuten und ergibt 8 Portionen

Und so gehts...
Apfel schälen, entkernen und grob würfeln. Pastinaken ebenfalls schälen und grob würfeln.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Zusammen mit den Pastinaken, den Äpfeln, dem Kurkuma, und dem Korianderkraut in 2 EL Butter ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze in einer Pfanne mit Deckel andünsten, bis die Pastinaken weich sind.

Mit der Gemüsesuppe in einem großen Topf aufgiessen und pürieren. Nochmals kurz aufkochen, dann von der Platte nehmen und Cremefine dazugeben. Danach sollte die Suppe nicht mehr kochen. Nach Geschmack salzen und pfeffern.

Um ehrlich zu sein, waren wirklich überrascht, als wir die Suppe dann gekostet haben. Sie hat einen herrlichen süßen und zugleich auch sehr erdigen Geschmack. Eine wilde Kombination, aber wirklich umwerfend gut. 

Was an diesem Rezept allerdings irisch sein soll, ist mir ein Rätsel. Insebsondere als Kurkuma und Korianderkraut ja nicht gerade irische Standardgewürze sind...;-) Ist aber eigentlich auch völlig wurscht, solange es so gut schmeckt!

Viel Spaß also mit dieser Geschmacksexplosion!

Bis denne, 

Bene

Donnerstag, 11. März 2010

Rindsuppe - die einzig Wahre und Echte

Meine Lieben,

nachdem dieser Post die allermeisten und vor allem kritischsten Kommentar hervor gerufen hat, möchte ich ein für alle Mal klar stellen. 

DIESES REZEPT IST NICHT MEHR GÜLTIG!!!
(Auch ich lerne dazu...)

Wer eine schnelle Rindssuppe ähnlich dieser machen möchte, findet das Rezept dazu hier...

Und wer es gerne traditioneller, sprich ohne Rindssuppenwürfel und Schnellkochtopf haben möchte, findet ein Rezept dazu hier...

Den ursprünglichen Post lasse ich jedoch online, da ich sonst auch die Kommentare löschen würde und nicht möchte, dass es dann heißt ich würde kritische Kommentare entfernen...;-)

Bis denne,

Bene

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Hallo zusammen,

bei den Schinkenfleckerln habe ich mich noch darüber lustig gemacht.
Die einzigen Wahren und Echten...;-)

Doch nun ist es so weit. Ich stelle nun auch einmal diesen Anspruch. Und zwar für meine Rindssuppe. Ich weiß, ich weiß, die Plachuttas, Lafers und Maiers dieser Welt werden mich dafür mit Missachtung strafen, aber was soll ich machen. Es stimmt einfach...

Und darüber hinaus finde ich Rindsuppe kochen einfach genial, weil sich die Suppe de facto von selbst kocht.

Hier also meine

Rindsuppe - die einzig Wahre und Echte

Was Ihr braucht:
1/2 Kilo Rindsuppenknochen
1 Bund Suppengrün
4 Rindsuppenwürfel
4 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel mit Schale
Einen Schuss Sherry
Salz
Pfeffer
Suppenbeilage nach Wahl
Schnittlauch

Ergibt ca. 3 1/2 Liter Suppe.

Und so gehts...
2 Liter Wasser, Rindsuppenkochen, Suppengrün (Karotten und Rüben vorher schälen), Zwiebel mit Schale, geschälte Knoblauchzehe, Lorbeerblätter und 2 Rindsuppenwürfel in einen Schnellkochtopf geben und erhitzen. Wenn der Topf den maximalen Druck erreicht hat, 15 Minuten lang kochen lassen.

Danach Suppe abgiessen, Karotten und Rüben aus dem Suppenresten herausnehmen und kalt stellen. Weitere 2 Liter Wasser, 2 Rindssuppenwürfel und ein Stamperl Sherry dazu, nach Geschmach salzen und pfeffern und mindestens 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Ideal ist eine Stunde.

Beilage, geschnittene Karotten und Rüben, sowie Schnittlauch erst am Teller zur Suppe geben.

Eine interessante Variante habe ich auch mal bei Tim Mälzer gesehen. Er läßt einfach noch ein Stück Rauchspeck (ca. 250 g)
eine Stunde lang mitköcheln. Das verleiht der Suppe dann eine wunderbar rauchige Note. Ich mag das, meine Frau nicht so sehr..;-)
Als Suppenbeilage empfehle ich Leberknödel, gebe aber an dieser Stelle zu, dass ich die aus Zeitgründen nicht selbst mache. Die von Tann (erhältlich bei Spar) sind meiner Meinung nach die Besten.
Also viel Spaß beim ausprobieren, geniessen und ab sofortigem vergleichen mit jeder Rindsuppe, die Ihr in einem Restaurant bestellt!
Bis denne,
Bene