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Mittwoch, 17. Juli 2013

Erdbeer Konfitüre - Grundrezept

Meine Lieben,

was tun, wenn man Erdbeer Konfitüre selbst machen will, aber eigentlich schon zu spät dran ist?

Ins Waldviertel fahren natürlich! Denn dort ist die Natur ja immer etwas später dran...;-)

Und so haben wir vor ungefähr 2 Wochen rein zufällig in der Nähe von Gföhl ein Erdbeerfeld entdeckt, das gerade zu auf uns gewartet hat. Gesagt, getan und schon waren im Nu ein paar Kilo Erdbeeren gepflückt und ganz nebenbei ungefähr ein weiteres Kilo direkt am Feld aufgegessen...

Eingekocht wurde dann spätabends und am nächsten Tag in der Früh warteten dann schon 12 Gläser herrlicher Erdbeer Konfitüre darauf verspeist zu werden.

Hier also das Grundrezept für unsere Erdbeer Konfitüre für alle Spätentschlossenen oder einfach schon fürs kommende Jahr...

Erdbeer Konfitüre - Grundrezept

Was Ihr braucht...

3 Kilo frische Erdebeeren
1 Kilo Gelierzucker 3:1
12 TL Zitronensaft
2-3 gekühlte Untertassen ;-)
Ausreichend Twist-Off Gläser

Ergibt 3 Kilo Erdbeer Konfitüre und dauert 2 Stunden bei einem Arbeitsaufwand von 50 Minuten.


Und so gehts...
Die Untertassen in den Tiefkühler geben. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden.
Dann den Gelierzucker zu den Erdbeeren geben, vorsichtig vermischen und verschlossen mindestens eine Stunde ruhen lassen, um den Saft zu ziehen.

Nach einer Stunde das Backrohr auf 150 Grad vorheizen und die ausgewaschenen, unverschlossenen Gläser mit den Deckeln für 10 Minuten im Backrohr sterilisieren.

Während dessen die Erdbeeren bei größer Hitze in einem Topf zum Kochen bringen, Zitronensaft zugeben und dann (lt. Packungsangabe des Gelierzuckers) für ca. 7-9 Minuten wallend kochen lassen. Dabei regelmäßig umrühren!

Als nächstes einen Teelöffel der heißen Konfitüre  auf eine der gekühlten Untertassen geben und 2 Minuten warten, ob die Konfitüre bereits richtig geliert. Sollte Sie danach noch zu flüssig sein, einfach nochmals eine Minute aufkochen und die Gelierprobe wiederholen.

Wenn die Konfitüre dann richtig geliert, den Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen, die heiße Konfitüre in die Gläser füllen, verschließen und die Gläser für 5 Minuten auf den Deckel stellen. Hier empfiehlt es sich, die Gläser auf ein feuchtes kühles Küchentuch zu stellen, damit sie nicht zerplatzen.

Zu guter Letzt die Gläser nach 5 Minuten wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Ausprobieren  und Genießen! 

An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich jetzt bis Anfang August auf Urlaub bin. Ich werde versuchen meine kulinarischen Urlaubsimpressionen mit euch über facebook zu teilen und im August gibt es dann meine Urlaubsrezepte hier ganz exklusiv für euch...;-)

Ich wünsche euch sonnige Tage!

Bis denne,

Bene

Mittwoch, 19. Juni 2013

Der Herd bleibt kalt!

Meine Lieben, 

irgendwie kommt es mir so vor, als ob die Erde gerade Fieber hätte...

Daher heute mal ein Aufruf an euch alle: Lasst den Herd kalt! 

Und natürlich unterstütze ich euch dabei mit ein paar Rezeptideen, für die Ihr den Herd gar nicht oder fast gar nicht anwerfen müsst...

* Bens sommerlicher "Dings" - Salat
* Champignon Carpaccio
* Feigen - Mozzarella Salat mit Parmaschinken
* Insalata caprese mit Nektarinen
* Zucchinisalat mit Minze und Ruccola
* Schnelles Tabloulé, frei nach Donna Hay
* Kichererbsensalat mit Melone, Avocado & Minze
* Sommerlicher Kichererbsensalat
* Bens Tramezzini
* Cottage Cheese mit Avocado und Kürbiskernöl
* Bens Chicken-Avocado Wrap
* Marillen mit Ricotta und Minzhonig
* Humus

In diesem Sinne kühlen Kopf bewahren!

Bis denne,

Bene

Freitag, 31. Mai 2013

Holunderblütensirup, selbstgemacht


Meine Lieben,

das es sich bei diesem Rezept um ein reines Protestverhalten gegen das momentane Wetter handelt, hören jetzt bitte mal alle Diabetiker oder "Diabetes-Gefährdeten-Menschen" auf zu lesen. Danke!

Es begab sich nämlich wie folgt...
Letztes Wochenende haben wir versucht dem Wetter zu trotzen und einen Spaziergang gleich bei uns ums Eck im Lainzer Tiergarten zu machen. Erwachsene zu Fuß, Kinder mit Lauf- bzw. Fahrrad. Aber um ehrlich zu sein, hat das Wetter unseren Trotz absolut ignoriert. Also sind wir nicht sehr weit gekommen, bevor wir wieder die Lust verloren haben. Aber immerhin sind wir weit genug gekommen, um an einem, ihr glaubt es kaum (!), blühenden Holunderbusch vorbei zu kommen. Und da hab ich mir gedacht, wenn schon das Wetter nicht frühlingshaft, geschweige denn sommerlich ist, kann ich ja zumindest einen Sirup machen, der mich beim Trinken an "draußen sitzen beim Heurigen" erinnert...;-)

Daher hier also das Protestrezept zu meinem...

Holunderblütensirup, selbstgemacht

Was Ihr braucht...
1 Liter Wasser
10-15 blühende Holunderdolden
1 kg Zucker
1 Zitrone
1 Portion Geduld

Ergibt ca. 1,5 Liter Holunderblütensirup und dauert 30 Minuten plus 2 Tage Wartezeit bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.

Und so gehts...

Holunderblütendolden von eventuellen Insekten reinigen und in einem Liter Wasser abgedeckt ca. 48 Stunden ziehen lassen. Ich habe die Blüten übrigens einfach ausgeschüttelt. Bitte nicht unter fließendem Wasser waschen, denn so verlieren die Blüten zu viel Geschmack.


2 Tage später das Wasser durch ein mit einem Melamin- oder Küchentuch bedecktes Sieb gießen und die Blüten dann nochmals ordentlich ausdrücken. Die Zitronen ebenfalls über dem Sieb auspressen. Dann das Holunderblüten-/Zitronenwasser mit einem Kilo Zucker einmal kurz aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Während dessen ausreichend verschließbare Flaschen im Backrohr bei 100 Grad Umluft mit Deckel (!) für ca. 10 Minuten sterilisieren.

Zu guter Letzt den noch heißen Sirup in die ebenfalls noch heißen Flaschen füllen, verschließen und abkühlen lassen.

Wenn die Flaschen  wirklich gut sterilisiert sind, sollte der ungeöffnete Sirup ungefähr ein Jahr halten. Nach dem Öffnen hält sich der Sirup ca. 3 Wochen im Eiskasten.

In kleine Flaschen abgefüllt, ist der Holunderblütensirup übrigens auch ein wirklich nettes Gastgeschenk bei Besuchen jeder Art...;-)

In vielen Rezepten wird übrigens Zitronensäure (erhältlich in der Apotheke) statt der Zitronen verwendet, aber irgendwie will ich keine chemischen Zutaten in einem Sirup haben den meine Kinder, soviel kann ich schon jetzt sagen mit Begeisterung trinken.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und genießen!

Bis denne,

Bene

Montag, 10. Dezember 2012

Glühwein & Spaghetti amore

Meine Lieben,

komische Kombination, oder? Aber das hat seine Gründe...

Denn heute mache ich einmal etwas, was ich sonst nicht mache. Und zwar Eigenwerbung und das gleich zweimal. In beiden Fällen ist diese Eigenwerbung aber auch ein bischen mit Fremdwerbung verbunden und somit meiner Meinung nach entschuldbar...;-)

Von Donnerstag, den 13.12. bis Sonntag, den 16.12. wird noch jeweils ab 16.30 Uhr Glühwein nach meinem Rezept am Punschstand des Vereins ABEONA, am Kirchenplatz der Pfarre Ober St. Veit in 1130 Wien ausgeschenkt. Die Einnahmen kommen zu 100% dem Projekt "Ergänzungsheim für die Pfadfindergruppe 39" zu Gute.

Wer also a) einen guten Gühwein trinken will, b) was Gutes tun will und c) rein zufällig an einem dieser Tage in Ober St. Veit ist, ist herzlichst eingeladen vorbei zu schauen.

Daüber hinaus wird eines meiner Lieblingsrezpte in einem Kochbuch veröffentlicht. Und zwar meine Spaghetti amore. Und das kam so...

Mein Heimatbezirk hat eine recht umtriebigen Kommunikations- und Lifestyle-Plattform, die der Vernetzung von Bewohnern und Unternehmern in Hietzing dient. Und vor einigen Monaten war auf dieser Plattform ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man Rezepte einreichen konnte die dann in einem Kochbuch mit dem wunderschönen Namen "Hietzing kocht" veröffentlich werden. Und siehe da mein Rezept wurde ausgewählt.

Das Kochbuch wird am 13.12. präsentiert. Infos wo es erhältlich ist, lasse ich euch dann noch zukommen.

Und solltet Ihr, so wie ich, noch auf der Suche nach dem perfekten Weihnachstessen sein, kann ich euch die Spaghetti amore nur wärmstens emfpehlen...;-)

In diesem Sinne.

Bis denne,

Bene 

Donnerstag, 2. August 2012

Mein erster Award!

Meine Lieben,
,




das Bloggerleben bietet doch immer wieder so manche wunderschöne Überraschung...

Gestern wurde mir nämlich mein erster AWARD verliehen!

Ich freue mich wahnsinnig und bedanke mich bei meiner Bloggerkollegin Sonja vom Dreimäderlhaus für diese Ehre! Der Blog Dreimäderlhaus ist übrigens ein Meine Liebentotal interessanter und wunderschön gemachter Blog rund um Deko und Styling. Schaut doch einfach mal vorbei, es zahlt sich wirklich aus!

Meine Aufgabe besteht nun darin, den Award an fünf Blogs weiterzugeben, die weniger als 200 Leser haben.  Das tue ich nur zu allzu gerne, muss mir vorher allerdings noch ein paar Gedanken über meinen Auswahl machen. Meine Verleihung erfolgt daher in Kürze an dieser Stelle.

In diesem Sinne, stay tuned & be prepared...

Bis denne,

Bene

Mittwoch, 16. Mai 2012

Rhabarber Chutney

Meine Lieben,

saisonale Küche ist ja bei mir zu Hause und daher auch in diesem Blog ein wichtiges Thema.

Und was hat momentan ausser Spargel große Saison und schmeckt noch dazu ebenfalls einzigartig wunderbar? Richtig, Rhabarber...

Und weil es beim Adamah momentan eben genau diesen zu bestellen gibt und ich mir den Geschmack von Rhabarber für das ganze kommende Jahr "konservieren" wollte, habe ich mich letztes Wochenende daran gemacht einige Gläser Rhabarber Chutney einzukochen...

Das Rezept dazu stammt wieder einmal vom Plachutta. Diesmal allerdings aus "Die gute Küche - Teil 2". Übrigens auch ein sehr empfehlenswertes Kochbuch.

Hier also nun das Rezept zum...

Rhabarber Chutney

Was Ihr braucht...
500 g Rhabarber, ungeschält
1 Apfel, süßlich
85 g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt
85 g Gelierzucker 1:3
1 Stück Ingwer, geschält, daumennagelgroß
25 ml Apfelessig
Etwas Salz
1 TL Koriander gerieben

Ergibt 2 Einmachgläser und dauert 15 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 15 Minuten.

Und so gehts...
Backrohr auf 100 Grad Umluft vorheizen und die Einmachgläser mit den Deckeln für 10 Minuten im Backrohr sterilisieren.

Während dessen den Rhabarber waschen und in ca. 1 x 1 cm große Stücke schneiden. Den Apfel schälen und reiben. Das Kerngehäuse nicht verwenden. Den Ingwer ebenfalls schälen und reiben. 

Alle Zutaten in einer beschichteten Pfanne ca. 10 -15 Minuten unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze köcheln lassen und dann in die sterilisierten Gläser füllen und verschließen.

Ich kann nur sagen, macht euch auf eine Geschmacksexplosion gefasst. Das Chutney schmeckt wunderbar zu Wild, hellem Fleisch, Fisch, kräftigen Käsesorten und Pasteten. Natürlich kann man damit aber auch Süßspeisen wie einen ganz normalen Guglhupf oder Muffins aufpeppen.

Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen!

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 26. April 2012

Paprikagemüse - so schnell & so gut

Meine Lieben,

heute stehe ich also wieder einmal kurz vor 6, in der Früh wohl gemerkt, mit meinen Kinder auf. Um kurz vor 7 waren dann alle gesättigt und auch ich hatte eine ausreichende Dosis Koffein intus, um wieder klar denken zu können. So weit so gut...

Und dann ist mir aufgefallen, dass wir noch 3 wunderschöne grüne Paprika aus unserem letzten Biokistl übrig hatten. Also ran an den Herd und das mindestens so gute wie schnelle Paprikagemüse kochen.

Und warum erzähle ich euch das alles? Weil dieses Rezept so einfach ist, dass man es auch um 7 Uhr in der Früh neben 2 Kleinkindern ohne Probleme zubereiten kann...;-)

Das Rezept ist übrigens wieder einmal von der wundervollen Pia, von der ja auch schon die genialen Rezepte zu den Polpetti und den Spaghetti Bolognese stammen. Grazie mille, cara Pia!

Hier also das Rezept zum

Paprikagemüse - so schnell & so gut

Was Ihr braucht...
3 große grüne Paprika
3 Cherrytomaten
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 TL Tomatenmark
Salz

Ergibt 2 Beilagenportionen und dauert 45 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.

Und so gehts...
Paprika waschen, den Stiel, die Kerne und die Trennwände (das "Weisse") entfernen. Dann die Paprika in unregelmäßige Stücke reissen oder schneiden. Cherrytomaten waschen und vierteln. Die Knoblauchzehe schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Eine Pfanne erhitzen, Olivenöl rein und wenn das Olivenöl heiß ist, die Hitze auf die mittlere Stufe reduzieren und die Knoblauchscheiben kurz anbraten. Paprikastücke, Cherrytomaten und das Tomatenmark dazu geben und vermischen. Etwas Salz nach eigenem Geschmack dazu geben und bei mittlerer Hitze für ca. 30-35 Minuten köcheln lassen. Ab und an mal umrühren und fertig.

Durch das lange Köcheln schmecken die Paprika wunderbar süß und der herrliche Duft der durch eure bescheidene Behausung ziehen wird ist wahrlich auch nicht zu verachten...;-)

Wir essen das Paprikagemüse meistens als Beilage zu den oben erwähnten Polpetti oder Spaghetti Bolognese, es steht euch natürlich aber wie immer frei es auch wild mit allen anderen Speisen zu kombinieren...

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 12. April 2012

Der große Getränketest - Das Ergebnis

Meine Lieben,

wie Ihr ja sicherlich schon wisst, habe ich die Fastenzeit zum Anlaß genommen um Cola light zu fasten und ich kann euch eines sagen. Das war im wahrsten Sinn des Wortes kein Zuckerschlecken!

Insbesondere da ich am Anfang meiner Fastenperiode sehr dazu tendiert habe Cola light durch Bier zu ersetzen. Großartige Idee, ich weiß...;-)


Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht.

Und nun ist es soweit. Ich präsentiere euch meine 3 Favoriten....wobei ganz so stimmt das auch nicht. Und wisst Ihr warum? Weil nämlich meine Frau abseits des Test eigentlich die beste, kalorienärmste und günstigste Alternative gefunden hat. Und somit heißt der jedoch höchst unoffizielle Testieger also...tata...

SODA Zitrone..;-)

Dazu braucht Ihr natürlich kein Rezept, aber erwähnen möchte ich dennoch, dass frische Zitronen dem ganzen schon etwas mehr Kick geben als Konzentrat...

Um jedoch nun der unerträglichen, nervenzerfetzenden, über Wochen aufgebauten Spannung nach langem Warten und Zittern ein Ende zu bereiten (na, habe ich jetzt auch in diesem Satz genug Spannung aufgebaut?), präsentiere ich hiermit meine 3 offiziellen Favoriten...
 
VÖSLAUER BALANCE Rote Traube

Die Fakten:
Wo: in jedem Supermarkt
Wieviel: 0,75 Liter für € 0,99
Kalorien: 120 bei 0,75 Liter (80 bei 0,5 Liter)

Der Bericht:
Eigentlich bin ich ja nicht so der Freund der Abteilung "Wässerchen mit ein bisschen Geschmack". Zumindestens bis jetzt nicht. Denn das Rote Trauben Wässerchen schmeckt echt super. Kein künstlicher Beigeschmack, nicht zu süss und gutes Preis - Leistungsverhältnis. Einziger Nachteil: im Verhältnis zu Light Getränken hat es doch wesentlich mehr Kalorien.

RÖMERQUELLE emotion jostabeere

Die Fakten:

Wo: Billa
Wieviel: 1 Liter für € 1,20
Kalorien: 85 bei 0,5 Liter

Der Bericht:
Sachen gibts. Da bevorzuge ich seitdem ich mich erinnern kann Völsauer und wie schon erwähnt konnte ich aromtisierten Minralwässcherchen bis vor kurzem auch nichts abgewinnen. Und dann kommt da diese Getränk, ist nicht zu süss, schmeckt lecker und hat verhältnismäßig wenig Kalorien.

GRÖBI Orange

Die Fakten:

Wo: Spar
Wieviel: € 1,39 für 2 Liter
Kalorien: 20 auf 2 Liter, 5 auf 0,5 Liter

Der Bericht:
Gröbi kenne ich ja schon aus meiner Kindheit. Aber erst seit meinem freiwilligen Verzicht auf Cola Light bin ich wieder auf die Idee gekommen es zu probieren. Und siehe da es schmeckt mir richtig gut. Fruchtig, prickelnd und nicht zu süß. Das allerdings gilt nur für die Geschmacksrichtung Orange, die anderen Varianten schmecken mir zu künstlich. Schade finde ich aber, dass es Gröbi nicht in 0,5 Liter Flaschen zu kaufen gibt.

 
Die Detailbewertungen zu allen von mir getesteten Getränken findet Ihr auf meiner Facebook Dependance. Es würde mich freuen, wenn der eine oder die andere von euch auch mal dort vorbei schauen. Es gibt immer was neues zu entdecken dort.

Ich hoffe euch hiermit nicht allzu sehr gelangweilt zu haben und verspreche euch als nächstes wieder ein paar leckere Rezepte...

In diesem Sinne.

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 29. März 2012

Vollkorn Pizza Germteig

Meine Lieben,

wie euch ja sicherlich schon aufgefallen ist, haben wir in unseren Wochenplänen immer wieder mal Pizza stehen. Und ich muss gestehen, dass ich aus Bequemlichkeit bis jetzt meist auf fertigen Pizzateig zurück gegriffen habe.

Aber da ich ja versuche weisses Mehl zu vermeiden und mir eigentlich auch keiner der fertigen Pizzateige so richtig geschmeckt hat, habe ich mich in letzter Zeit daran gemacht mit Vollkorn Germteig zu experimentieren.

Auf die Idee hat mich übrigens die aktuelle "Budget Issue" des Jamie Magazins gebracht.

Und ich kann euch nur sagen, es ist sooooo einfach und schmeckt sooooo viel besser.

Hier also das Rezept zum wunderbaren

Vollkorn Pizza Germteig

Was Ihr braucht...
1/4 kg Vollkorn Weizenmehl
1/4 kg Vollkorn Dinkelmehl
1/2 kg Weizenmehl universal oder glatt
14 g Germ
700 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz

Ergibt 4 backblechgroße Pizzateige und dauert 1 Stunde und 10 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.

Und so gehts...
Mehl und Salz in einer großen Rührschüsssel vermischen. Den Germ im 600 ml lauwarmen Wasser auflösen und zum Mehl geben. Mit dem Knethacken in einer Küchenmaschine für 5 Minuten auf höchster Stufe durchkneten.

Als nächstes eine ebene Fläche in eurer Küche mit etwas Mehl bestäuben, den Teig aus der Rührschüssel nehmen und mit den Händen zu einem großen Ball formen. Wieder in die Rührschüssel zurück und mit einem feuchten Küchentuch bedeckt für ca. 1 Stunde an einer warmen Stelle aufgehen lassen.

Nach einer Stunde wieder eine ebene Fläche mit Mehl bestäuben und mit den Händen die Luft aus dem Teig kneten.

Ich teile den Teig dann zumeist in zwei gleich große Stücke und friere eines davon ein. Das andere Stück nochmals in die Hälfte teilen und mit einem Nudelholz so flach als irgend möglich auswalzen.

Und ab hier ist dann ist eure Kreativität beim Belegen dieses wunderbaren Pizzateiges gefragt...;-)

Viel Spaß also wie immer beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

PS: Ich empfehle euch übrigens, eure Ringe vor dem Teig kneten abzunehmen. Der Germteig geht nämlich ganz schön schwer wieder von den Ringen runter, kann ich euch aus eigener Erfahrung berichten...;-)

Mittwoch, 7. März 2012

Bens Chicken-Avocado Wrap

Meine Lieben,

eigentlich wollte ich ja das Tajine Rezept als Nächstes online stellen. Aber nun ist mir aus aktuellem Anlaß dieses nette kleine Rezept dazwischen gekommen...;-)

Kalte Wraps sind seit unserer ersten Amerikareise fixer Bestandteil unseres Speiseplans. Insbesondere dann, wenn wir ein schnelles aber leckeres Essen für unterwegs oder die Arbeit brauchen.

Von all den Wrap Varianten, die ich in den letzten Jahren so ausprobiert habe, ist dieser Wrap zu unserem absoluten Favoriten geworden.

Hier also das Rezept zu...

Bens Chicken-Avocado Wrap

Was Ihr braucht...
4 Wraps oder Soft Tortillias
8 Scheiben Puten- oder Hühnerschinken
40 g Emmentaler
4 EL Magerfrischkäse oder Creme fraiche
2 essreife Avocados
Etwas grünen Salat
Etwas Mayonäse, 25% Fett
Kresse
Salz

Ergibt 2 Portionen und dauert 15 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 15 Minuten.

Und so gehts...
Wraps auflegen und mit jeweils einem Löffel Frischkäse bestreichen. Dabei das untere Drittel des Wraps frei lassen.

Jeweils 2 Scheiben Schinken auf den mit Frischkäse bestrichenen Teil legen. Emmentaler grob reiben, die Avocados und den Salat in klein schneiden und alles auf dem Schinken verteilen.

Mayonäse, Kresse und etwas Salz dazu geben, zuerst den unteren nicht belegten Teil des Wraps noch oben einschlagen, und dann die beiden Seiten des Wraps überlappend nach innen einschlagen. Zu guter Letzt das Ganze in Alufolie einwickeln und dabei unten und oben markieren.

Wenn ihr den Wrap dann Essen wollt, einfach den oberen Teil der Alufolie abreissen. Der untere Teil der Alufolie hält euch den Wrap schön zusammen und damit steht dem Genuß nichts mehr im Wege...;-)

In diesem Sinne wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Mittwoch, 8. Februar 2012

Der große Getränketest

Meine Lieben,

ich muss euch jetzt etwas schockierendes gestehen. 

Ich trinke für mein Leben gerne Cola light...

Und ja, ich höre euch jetzt schon aufschreien.
Wie kann man nur?
Ungesund & unethisch!
Und überhaupt ganz fürchterlich!

Und genau aus diesem Grund habe ich mich entschlossen in den kommenden 4 Wochen jeweils 2-3 Alternativen pro Woche zu testen.

Die Einzelberichte dazu findet Ihr in regelmäßig unregelmässigen Abständen auf meiner auf "Facebook Dependance" und nach Ende dieses gewagten Selbstversuchs werde ich euch hier meine 3 Favoriten feststellen.

Und eure Vorschläge sind natürlich wie immer höchst willkommen!

Bis denne,

Bene

Sonntag, 29. Januar 2012

Baguette mit würziger Käseschicht

Meine Lieben,

wie Ihr ja sicherlich inzwischen wisst, muss es für mich nicht immer aufwendig sein, um gut zu schmecken...;-)

Und dieses Rezept fällt vollkommen in diese Kategorie. Endeckt habe ich es (wieder einmal) in der Zeitschrift Essen & Trinken und wie immer habe ich ein paar Zutaten abgeändert. 

Diesmal hatte das aber damit zu tun, dass wir nicht alle Zutaten des Originalrezepts in unserem Eiskasten bzw. unserer Vorratskammer hatten. Das Ergebnis war jedenfalls trotzdem oder vielleicht gerade deshalb erstaunlich gut um nicht zu sagen einfach wunderbar.

Hier also das Rezept zu...

Baguette mit würziger Käseschicht

Was Ihr braucht...
1 frisches Baguette (ersatzweise 2 Aufbackbaguettes)
100 ml Liter Rosé oder trockenen Weißwein
1 mittelgroße Zwiebel (am besten weiß)
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll getrockneten Thymian
250 g würzigen Käse (bei uns war es Drautaler)
60 g Beinschinken
4 EL Mehl
1 Eigelb
1 TL Paprikapulver, edelsüß
1 Messerspitze Muskat, gerieben
1 Handvoll Schnittlauch
Salz & Pfeffer

Ergibt 2 Portionen und dauert 25 Minuten bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.

Und so gehts...
Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheiten.

Zwiebel und Schinken fein würfeln und den getrockneten Thymian möglichst klein hacken. Den Käse grob reiben und mit dem Mehl, Schinken, Zwiebeln, Thymian, Paprikapulver, Wein und Eigelb vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Dann das Baguette zuerst quer und dann waagrecht halbieren, die Käsemischung auf den Schnittflächen verteilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Das Backpapier erspart euch das lästige Putzen des Backblechs nach dem Backen...

Zu guter letzt die Baguettes für 10-15 Minuten auf der mittleren Schiene im Backrohr backen und vor dem Servieren mit dem kleingeschnittenen Schnittlauch bestreuen.

Auf Grund des Alkohols würde ich dieses Essen allerdings nicht für meine Kinder machen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man statt dem  Wein auch 100 ml Suppenfond verwenden könnte, habe das aber noch nicht ausprobiert.

Sollte das also einer von euch ausprobieren wollen, würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen.

Ich wünsche euch an dieser Stelle wie immer viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Montag, 16. Januar 2012

Humus - schnell & einfach

Meine Lieben,

ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt. Oder um präzise zu sein, eine alte Liebe wieder aufleben lassen. HUMUS!

Ich hatte ja einige Jahre das Glück in Gehdistanz zum Wiener Nachsmarkt zu arbeiten und was lag da näher als mich nahezu täglich zu Mittag bei den diversen Ständen durch zu kosten. Und da habe ich auch meine Liebe zu Humus entdeckt. In allen Varianten. Mit Curry, plain oder mit Oliven. Egal, ich war hin und weg.

Aber wie es so ist im Leben galt auch in diesem Fall das Sprichwort "aus den Augen aus dem Sinn" und nachdem ich sowohl Job als auch Arbeitsplatz gewechselt hatte, verloren wir uns aus den Augen. Der Humus und ich.

Doch dieses Jahr habe ich dann von einem Verwandten zu Weihnachten ein wirklich außergewöhliches Kochbuch geschenkt bekommen, dass sowohl mit den Wiener Naschmarkt als auch mit Humus zu tun hat. Und zwar Haya Molchos Kochbuch "Lust auf fremde Küche" zum gleichnamigen Lokal NENI am Naschmarkt. Dort war ich zwar um ehrlich zu sein erst einmal, aber das Kochbuch und die Art zu kochen haben mich sofort inspiriert. Nächste Plan also, Humus selber machen.

Nachdem das Rezept im NENI Kochbuch allerdings für meinen Geschmack etwas (zu) aufwändig ist, wurde ich wieder einmal bei Donna Hay in "Keine Zeit zum Kochen" fündig und habe die beiden Rezepte zu meinem eigenen Humusrezept kombiniert.

Und da ich in der letzten Wochen bereits mehrmals darauf  angesprochen wurde, hier also das Rezept zu meinem...

Humus - schnell & einfach

Was Ihr braucht...
1 Dose Kichererbsen, gekocht (Abtropfgewicht ca. 260 g)
75 g Tahin (Sesampaste), gesalzen
1 EL Zitronensaft
75 ml Wasser
50 ml Olivenöl, extra vergine
1/2 Knoblauchzehe, gepresst
1 Messerspitze Kreuzkümmel, gemahlen
Salz nach Geschmack

Ergibt 4 Portionen und dauert 10 Minuten.

Und so gehts...
Kichererbsen in ein Sieb geben und kurz kalt abspülen. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben, mit einem Pürierstab ordentlich durchpürieren und fertig.

Wenn Ihr euren Humus gerne etwas flüssiger wollt als ich, einfach noch etwas Wasser dazu geben, das ist dann eine Geschmacksfrage.

Ich kann nur sagen, seit Weihnachten, machen wir ungefähr zweimal die Woche Humus und auch meine beiden Zwerge können sich momentan nicht daran satt essen.

In diesem Sinne also wie immer viel Spaß beim Nachkochen und vorallem beim Geniessen.

Bis denne,

Bene

Mittwoch, 11. Januar 2012

mahlzeit! österreichische food blogs

Meine Lieben,

schon vor Weihnachten bin ich über befreundete Blogger auf die Homepage www.esskultur.at gestossen. Und abgesehen davon, dass es sich um einen wunderschönen Blog mit großartigen Rezepten und Infos handelt, fand dort auch gerade die Aktion "mahlzeit! österreichische food blogs" statt. 

In einer Gemeinschaftsaktion machten sich die Betreiberinnen der Food Blogs esskultur, Küchentanz und 2 steps away from paradise und präsentierten dann Anfang Dezember eine Liste mit erstaunlichen 75 Blogs rund um das Thema Essen.

Und seitdem wächst und wächst und wächst diese Liste. Und es freut mich natürlich sehr, dass auch bensopenkitchen in dieser Liste vertreten ist. Danke dafür und Gratulation zu dieser gelungenen Aktion, die hoffentlich dazu beiträgt die österreichischen Food Blogger etwas besser zu vernetzen.

Also schaut euch das an, es lohnt sich auf alle Fälle!

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 5. Januar 2012

Bens Orangensalz

Meine Lieben,

erstmal hoffe ich Ihr habt geruhsame Feiertage verbracht und wünsche euch ein frohes neues Jahr!

Und so wie im letzten Jahr habe ich mir auch dieses mal wieder für meine Familie und Freunde ein kleines kulinarisches Weihnachtsgeschenk überlegt. Und dieses Jahr habe ich in der Weihnachtsbeilage von "Essen & Trinken" ein nettes kleines Geschenk entdeckt, dass wenig Aufwand aber umso mehr her macht. Und zwar ein Orangensalz.

Und wie zu allen Dingen im Leben gibt es natürlich auch hierzu eine Geschichte (des Scheiterns)...

Um das Salz trocknen zu lassen, habe ich es ca. zwei Wochen vor Weihnachten hergestellt. Und eigentlich wollte ich es ja mit grobem italienischen Meersalz machen, aber mein Häcksler war der Meinung, dass Ihm das ganz und gar nicht gut bekommt. Sprich ich habe den Häcksler geschrottet. Also hab ich das alte mit Plastikkleinteilchen versetze Orangenssalz gekübelt und zurück zum Start mit einem neuen Häcksler...;-)

Nun aber genug der Worte, hier das Rezept zu...

Bens Orangensalz

Was Ihr braucht...
500 g feines Meersalz
Abrieb von 5 großen Bio Orangen

Ergibt 5 Geschenksportionen á 100g bei einem Arbeitsaufwand von 10 Minuten.

Und so gehts...
Schale von den Orangen abreiben und darauf achten, dass Ihr das Weisse unter der Schale nicht erwischt, sonst wird es bitter. Abrieb mit dem Salz in einem Häcksler vermischen und ca. eine Woche trocknen lassen. In sterilisierte Einmach- oder Weckgläser füllen und verschenken.

Das Salz schmeckt übrigens wunderbar zu Geflügel, Fisch oder in einer Vinaigrette.

Viel Spaß also wie beim Ausprobieren und Verschenken.

Bis denne,

Bene

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Glühwein wie ich ihn mag...

Meine Lieben,

die Adventzeit ist ja bekanntlich auch Punsch- und Glühweinzeit. Punsch trinke ich persönlich nicht, aber einem guten Glühwein bin ich nicht abgeneigt...;-)

Allerdings muss man auch sagen, dass es schwer ist einen wirklich guten Glühwein zu finden, denn entweder das Zeug ist picksüss oder aber verwässert.

Also hab ich mich daran gemacht, meine eigenen idealen Glühwein zu kochen und präsentiere hiermit voller Stolz, dass Rezept zu...

Glühwein wie ich ihn mag

Was Ihr braucht...
1 Liter Schilcher
8 Gewürznelken
1/8 Liter Wasser
50 g Rohrzucker
1 TL geriebenen Zimt
1 Zimtstange
Abrieb und Saft von einer Bio Orange

Dauert ca. 30 Minuten bei einem aktiven Arbeitsaufwand von nicht einmal 10 Minuten.

Und so gehts...
Das Wasser gemeinsam mit den Nelken, dem Zucker, dem geriebenen Zimt, der Zimtstange, dem Orangenabrieb und dem Orangensaft auf mittlerer Stufe erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das sollte ca. 10 Minuten dauern.

Dann den Schilcher dazu geben und weiter 20 Minuten erhitzen. Dabei darauf achten, dass der Wein nicht zu kochen beginnt, da der Schilcher dann einen bitteren Nachgeschmack bekommen kann.

Zu guter letzt den Glühwein durch ein feinmaschiges Sieb giessen und geniessen!

Und wer jetzt nicht weiß, was ein Schilcher ist oder gerade keinen zu Hause hat, kann natürlich auch Rotwein verwenden.

Sollte euch meine Variante zu sauer sein, bitte einfach nachsüssen oder beim nächsten Mal etwas mehr Zucker verwenden.

Viel Spaß also wie immer beim Glühen und Geniessen.

Bis denne,

Bene

Donnerstag, 13. Januar 2011

Geröstete Erdäpfel, Karotten & gelbe Rüben

Hallo zusammen,

nach meinem letzten definitiv nicht "diabetiker-geeigneten" Exkurs in die Likörherstellung, habe ich diesmal etwas überaus Gesundes für euch ausprobiert.

Momentan experimentieren wir viel mit dem "Familienessen" Braten. Und diese Woche haben wir wieder einen Braten ausprobiert. Der Braten an sich hat noch Raum für Verbesserungen geboten ;-), aber die Beilage war sensationell...

Die Zutaten kommen wieder einmal aus unserem Adamah Biokistl und das Rezept aus der von mir so geliebten "Kochschule" von Jamie Oliver. Und auch wenn, oder gerade weil es sich hier um ein relativ einfaches Rezept handelt, möchte ich es euch nicht vorenthalten.

Schließlich soll es ja hier um Anregungen gehen, die für euch zu Hause leicht umsetzbar sind und nicht um Rezepte der "Chi-Chi" Sterne- und Haubenküche...;-)

Hier also das Rezept für...

Geröstete Geröstete Erdäpfel, Karotten & gelbe Rüben

Was Ihr braucht...
4 große gelbe Rüben
4 große Karotten
6 große Erdäpfel
6 Knoblauchzehen, ungeschält
Olivenöl
3 Rosmarinzweige
Salz

Ergibt 2 Beilagenportionen und dauert eine Stunde bei einem Arbeitsaufwand von 30 Minuten.

Und so gehts..
Wasser in einem großen Topf (5 Liter) zum Kochen bringen und salzen. Während dessen Erdäpfel, Karotten und Rüben waschen, schälen und halbieren. Wenn das Waser kocht, das Gemüse für 5 Minuten ankochen und in einem großen Sieb abgiessen. Dann das Gemüse im Sieb ordentlich schütteln, damit insbesondere die Oberfläche der Erdäpfel auraut bzw. rissig wird. Das ist nämlich das Geheimnis wirklich guter Braterdäpfel...;-)

Das Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Olivenöl ausstreichen. Die ungeschälten Knoblauchzehen mit der Breitseite eines Messers leicht andrücken bis sie aufplatzen. Mit den Knoblauchzehen und den Rosmarinzweigen das Olivenöl auf dem Backblech für 5 Minuten im Backrohr aromatisieren.

Last but not least das vorgekochte Gemüse so auf dem Backblech verteilen, dass es nur in einer Schicht liegt. Wenn das Gemüse übereinander liegt, verbrennt nämlich die obere Schicht während die unteren Schichten nicht durch werden und das soll ja nicht sein...;-)

Das Gemüse für 45 Minuten bis 1 Stunde ins Backrohr schieben und alle 15 Minuten wenden bzw. ordentlich durchrütteln. Die genaue Backzeit ist von der Leistung eures Backrohrs abhängig. Bei mir waren es eher 45 Minuten als eine Stunde.

Für uns war die Beilage die eigentliche Überraschung unseres Essens. Die Braterdäpfel waren wunderbar kross und die Karotten und Rüben haben durch das Backen einen herrlichen süßen Geschmack entwickelt.

Überhaupt finde ich, dass geröstetes Gemüse jeder Art die beste Beilage zu Braten ist, weil man das Gemüse in dem meisten Fällen gleich mit dem Braten auf dem Backblech rösten kann und man sich dadurch zusätzliche Arbeit erspart.

In diesem Sinne, wie immer viel Spaß beim Nachkochen und Geniessen.

Bis denne,

Bene